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Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit

Zur Öffentlichkeit von Verfahren und Entscheidungen des Court of Arbitration for Sport

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Schiedsverfahren sind nicht mehr ausschließlich Privatsache; sie können auch die Öffentlichkeit betreffen. Diese Entwicklung erfordert eine Anpassung des Schiedsverfahrensrechts. Die Publikation untersucht das «Dogma der Vertraulichkeit» in der Sportschiedsgerichtsbarkeit und vergleicht den Court of Arbitration for Sport (CAS) mit Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, um ein alternatives Modell zur klassischen Schiedsgerichtsbarkeit zu entwickeln. Da der CAS eine gerichtsähnliche Institution ist, dienen staatliche Gerichte und deren Regelungen zur Öffentlichkeit als geeigneter Vergleichsmaßstab. Die Autorin argumentiert, dass die rechtlichen Wertungen möglicherweise über den «Umweg» des ordre public durchgesetzt werden können. Zudem wird aufgezeigt, dass die Veröffentlichung von Schiedssprüchen durch den CAS, ähnlich wie bei einem Revisionsgericht, für die konsequente und effektive Weiterentwicklung des Sportrechts notwendig ist. Abschließend werden konkrete Regelungsvorschläge in englischer Fassung präsentiert, um die Forderungen nach Reformen des CAS-Codes zu verdeutlichen. Die Themen umfassen unter anderem Schiedszwang, mündliche Verhandlung, rechtliches Gehör, Parteiautonomie, amis curiae, sowie Aspekte der Rechtsfortbildung und lex sportiva.

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Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit, Marie-Christin Bareuther

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit
Untertitel
Zur Öffentlichkeit von Verfahren und Entscheidungen des Court of Arbitration for Sport
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
390
ISBN13
9783631841785
Reihe
Beschreibung
Schiedsverfahren sind nicht mehr ausschließlich Privatsache; sie können auch die Öffentlichkeit betreffen. Diese Entwicklung erfordert eine Anpassung des Schiedsverfahrensrechts. Die Publikation untersucht das «Dogma der Vertraulichkeit» in der Sportschiedsgerichtsbarkeit und vergleicht den Court of Arbitration for Sport (CAS) mit Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, um ein alternatives Modell zur klassischen Schiedsgerichtsbarkeit zu entwickeln. Da der CAS eine gerichtsähnliche Institution ist, dienen staatliche Gerichte und deren Regelungen zur Öffentlichkeit als geeigneter Vergleichsmaßstab. Die Autorin argumentiert, dass die rechtlichen Wertungen möglicherweise über den «Umweg» des ordre public durchgesetzt werden können. Zudem wird aufgezeigt, dass die Veröffentlichung von Schiedssprüchen durch den CAS, ähnlich wie bei einem Revisionsgericht, für die konsequente und effektive Weiterentwicklung des Sportrechts notwendig ist. Abschließend werden konkrete Regelungsvorschläge in englischer Fassung präsentiert, um die Forderungen nach Reformen des CAS-Codes zu verdeutlichen. Die Themen umfassen unter anderem Schiedszwang, mündliche Verhandlung, rechtliches Gehör, Parteiautonomie, amis curiae, sowie Aspekte der Rechtsfortbildung und lex sportiva.