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Kulturhistorische Psychologie

Vygotskij, Lurija, Leont'ev

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  • 220 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Die Kulturhistorische Psychologie beschäftigt sich mit einer umfassenden Psychologie des gesellschaftlichen Menschen, die die Phylogenese, Kultur- und Individualentwicklung des Psychischen thematisiert. Carlos Kölbl führt in das Forschungsprogramm dieser Disziplin ein, das besonders die Beiträge von Lev S. Vygotskij, Aleksandr R. Lurija und Aleksej N. Leont'ev hervorhebt. In den 1920er Jahren in der Sowjetunion entwickelt, schuf die Kulturhistorische Psychologie eine integrale Sichtweise, die sowohl die sozio-kulturellen als auch die biologischen Grundlagen des Psychischen berücksichtigt, ohne auf naturalistische oder kulturalistische Erklärungen zu reduzieren. Die Werke von Vygotskij, Lurija und Leont'ev gelten als Pionierleistungen in der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie sowie in der Kultur-, Neuro- und Rehabilitationspsychologie und sind nach wie vor relevant. Kölbl zeigt jedoch, dass die Kulturhistorische Psychologie mehr ist als nur die Summe ihrer drei Hauptvertreter. Er bettet sie in größere Netzwerke ein und weist auf ihre Verknüpfungen mit europäischen und angloamerikanischen Traditionen hin. Zudem verdeutlicht ein Interview mit Alexandre Métraux, dass es sich um ein transnationales Projekt handelt, das auch in anderen Wissenschaften wie Linguistik, Erziehungs- und Neurowissenschaften Beachtung findet.

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Kulturhistorische Psychologie, Carlos Kölbl

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Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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