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Klassenfeinde

Die Geschichte der Deportationen in Ungarn während der kommunistischen Schreckensherrschaft

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Im Jahr 1951 klingelt es frühmorgens an den Türen Tausender Familien in Budapest und anderen ungarischen Städten, die mit Deportationsbefehlen konfrontiert werden. Sie haben nur 24 Stunden, um ihre Heimat zu verlassen, bevor sie enteignet und in abgelegene Dörfer oder Arbeitslager geschickt werden. Betroffen sind Intellektuelle, Unternehmer, ehemalige Spitzenbeamte, Offiziere, Aristokraten und andere, die das kommunistische Regime als Feinde betrachtet. Kinga Széchenyi schildert die Deportationen in Ungarn in den 1950er Jahren anhand von 36 eindringlichen Zeitzeugenberichten. Sie betont, wie wichtig es ist, sich an diese Ereignisse zu erinnern, um zukünftigen Diktaturen entgegenzuwirken. Das Buch beleuchtet die interne Deportation und die Eliminierung ungarischer Eliten unter dem kommunistischen Regime von Mátyás Rákosi, das von diktatorischer Kontrolle und Gräueltaten geprägt war. Rákosi und seine Gefolgsleute, die in der Sowjetunion indoktriniert wurden, übernahmen schnell die Kontrolle über ein von sowjetischen Truppen besetztes Ungarn. Die Machthaber erklärten bestimmte Gesellschaftsschichten zu Feinden und Sündenböcken, während sie die Bevölkerung davon überzeugten, dass diese "Klassenfeinde" für die Misere des Landes verantwortlich seien. Das Buch dokumentiert die Gräueltaten des Rákosi-Regimes und bietet persönliche Berichte der Deportierten, die die langfristigen Folgen der Deportationen verdeutlichen. Széchenyi liefer

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Klassenfeinde, Kinga Szechenyi

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2022
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(Hardcover)
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