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Gandhãra

Buddhas griechisches Erbe?

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  • 124 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Beim Lesen des Titels dieses Buches stellt man sich Fragen wie: Was haben Buddha und Griechenland gemeinsam? Warum beschäftigt sich die Klassische Archäologie mit Gandhãra, einer Region im heutigen afghanisch-pakistanischen Raum? Im Spätsommer 326 v. Chr. erreichte Alexanders des Großen Heer den Fluß Hyphasis, wo die Truppen sich weigerten, weiterzuziehen, was Alexanders Expansion nach Osten stoppte. Mit der Eroberung des Perserreiches und der Konsolidierung griechischer Herrschaft nach Alexanders Tod entstand eine direkte Verbindung zwischen dem Mittelmeerraum und den Gebieten östlich des Hindukusch. Gandhãra, eine Region um das heutige Peschawar, rückte in den Fokus der griechischen Welt. Obwohl sie nur kurz unter dem Seleukidenreich stand und 301 v. Chr. an Chandragupta Maurya fiel, hinterließ der griechische und später römische Einfluss nachhaltige Spuren in der Kultur dieser Region. Unter Ashoka dem Großen (268-232 v. Chr.) verbreitete sich der Buddhismus in Gandhãra, was die Kunst und Kultur entscheidend prägte. Es entstand eine Kunstregion, in der Indien stilistisch dominierte, während die griechisch-römische Antike Komposition und Motive beisteuerte. So zeigt sich, dass der griechisch-römische Kulturkreis weit über seine Grenzen hinaus die Entwicklung eigenständiger Kunstformen beeinflusste. Ohne diesen Einfluss wäre das Bildnis Buddhas in Asien heute ein anderes.

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Gandhãra, Julius Thomas Bergau, Jan Paul Klein, Rainer Schillen

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2014
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(Paperback)
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