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Zwischen Gartenbau und Gartenkunst: Gärtner und Gartengestalter in Wien und Umgebung 1918-1945

Die Standesgeschichte im Wechsel der politischen Systeme

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  • 532 Seiten
  • 19 Lesestunden

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Vom Paradiesgarten der Hesperiden bis zum "Garten Eden" haben Menschen Parks und Gärten als utopische Gegenentwürfe zur Widersprüchlichkeit der Realität erträumt. Diese Traumgefilde, in denen der Wolf neben dem Lämmchen schläft, sind jedoch nicht unpolitisch. Der Gartenbau des zwanzigsten Jahrhunderts war ein Feld ideologischer Auseinandersetzungen, besonders während der nationalsozialistischen Umgestaltung ab 1938. Bereits 1918/19, also zwanzig Jahre vor dem "Anschluss", erlebte das österreichische Gartenbauwesen einen revolutionären Umgestaltungsprozess. Der Erste Weltkrieg und der Untergang der k. u. k. Monarchie führten dazu, dass zahlreiche Adelsdynastien in den wirtschaftlichen Abgrund stürzten, was erhebliche Folgen hatte: Schlösser konnten nicht mehr erhalten werden, und Gärten sowie Parks verfielen. Viele Gärtner und ihre Familien verloren ihre Arbeitsplätze. Die Umwälzungen des zwanzigsten Jahrhunderts hinterließen tiefe Spuren im Gartenbau, die bis heute nachwirken. Erika Karners Publikation behandelt den bisher wenig erforschten Zeitraum von 1918 bis 1945 in der Geschichte des österreichischen Gartenbaus, insbesondere in der Berufsgruppe der Gartenarchitekten, Landschaftsgärtner und Gartentechniker. Sie beleuchtet den Einfluss politischer und ideologischer Machtapparate auf diese Berufsgruppe anhand von Verbänden, Schulen, Betrieben und Biografien bedeutender Akteure im Gartenbau.

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Zwischen Gartenbau und Gartenkunst: Gärtner und Gartengestalter in Wien und Umgebung 1918-1945, Erika Karner

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2020
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(Paperback)
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