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Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie und die Volkshochschule (1918-1978)

Eine Begriffsgeschichte

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Die Untersuchung analysiert drei historische Phasen – Weimarer Republik, Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und die Bildungsreform – um zu zeigen, wie das Wort Allgemeinbildung im Kontext der Volkshochschule bewahrt, jedoch in seiner Bedeutung von Humboldts Erbe abweicht. Der ideengeschichtliche Bildungsbegriff der Volkshochschule von 1918 bis 1978 weicht vom historischen Diskurs über die Bildungsfrage ab. Während die Historiografie einen kontinuierlichen Bezug zu Humboldts Bildungsdenken vermutet, zeigen relevante Quellen aus politischen und philosophischen Kontexten, dass der neuhumanistische Bildungsbegriff an Relevanz verloren hat. Es findet eine semantische Verschiebung zwischen Allgemeinbildung und Berufsbildung statt, wobei berufsorientierte Erfahrungen als Voraussetzung für allgemeine Bildung betrachtet werden. Anstelle von Freiheit wird das Berufsleben zum Ausgangspunkt des volkshochschulischen Bildungsdenkens. Die Analyse umfasst verschiedene Aspekte der Volkshochschule, ihre historische Entwicklung, die Wechselwirkungen mit Humboldts Bildungselementen und die Rolle der Volkshochschule im Bildungssystem. Die Untersuchung beleuchtet auch die Veränderungen in der Wahrnehmung von Bildung und die Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von Berufsbildung und Allgemeinbildung ergeben.

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Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie und die Volkshochschule (1918-1978), Rafael Schönhold

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie und die Volkshochschule (1918-1978)
Untertitel
Eine Begriffsgeschichte
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
365
ISBN13
9783781525825
Reihe
Beschreibung
Die Untersuchung analysiert drei historische Phasen – Weimarer Republik, Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und die Bildungsreform – um zu zeigen, wie das Wort Allgemeinbildung im Kontext der Volkshochschule bewahrt, jedoch in seiner Bedeutung von Humboldts Erbe abweicht. Der ideengeschichtliche Bildungsbegriff der Volkshochschule von 1918 bis 1978 weicht vom historischen Diskurs über die Bildungsfrage ab. Während die Historiografie einen kontinuierlichen Bezug zu Humboldts Bildungsdenken vermutet, zeigen relevante Quellen aus politischen und philosophischen Kontexten, dass der neuhumanistische Bildungsbegriff an Relevanz verloren hat. Es findet eine semantische Verschiebung zwischen Allgemeinbildung und Berufsbildung statt, wobei berufsorientierte Erfahrungen als Voraussetzung für allgemeine Bildung betrachtet werden. Anstelle von Freiheit wird das Berufsleben zum Ausgangspunkt des volkshochschulischen Bildungsdenkens. Die Analyse umfasst verschiedene Aspekte der Volkshochschule, ihre historische Entwicklung, die Wechselwirkungen mit Humboldts Bildungselementen und die Rolle der Volkshochschule im Bildungssystem. Die Untersuchung beleuchtet auch die Veränderungen in der Wahrnehmung von Bildung und die Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von Berufsbildung und Allgemeinbildung ergeben.