
Parameter
- 184 Seiten
- 7 Lesestunden
Mehr zum Buch
Von den Müttern der über 60 Kaiser, die von Augustus bis zur Reichsteilung 395 über das Imperium Romanum herrschten, sind oft nur Namen bekannt, und für lediglich 15 von ihnen lassen sich Biographien skizzieren. Diese Müttern stehen im Mittelpunkt des Buchs, das die Berichte männlicher antiker Geschichtsschreiber kritisch beleuchtet. Viele dieser Autoren hatten Schwierigkeiten mit selbstbewussten Frauen, die sie häufig mit moralischem Fehlverhalten und Intrigen in Verbindung brachten. Das Buch behandelt die Mütter der römischen Kaiser von Augustus bis zum Tod des Theodosius I. In dieser Zeit regierten 66 Kaiser, doch nur 15 Mütter gewinnen in den Quellen Konturen. Ihr oft tragisches Schicksal wird in separaten Abschnitten gewürdigt; nur acht starben eines natürlichen Todes, während andere Selbstmord begingen oder ermordet wurden. Das römische Gesetz schloss Frauen von politischen Ämtern aus, doch einige, wie Agrippina, versuchten, diese Grenzen zu überschreiten. Auch Livia, die Gattin des Augustus, und Frauen aus der Zeit der severischen Herrscher erlangten Einfluss. Die Dominanz der christlichen Kirche im vierten Jahrhundert brachte diese Entwicklung zum Stillstand. Die literarischen Quellen bieten kaum Äußerungen der Kaisermütter selbst, was die Darstellung erschwert. Der Autor nutzt daher auch numismatische und epigraphische Quellen und ergänzt diese mit Abbildungen und Stammtafeln, um den Lesern ein umfassenderes Bild zu v
Buchkauf
Verehrt - verdammt - vergessen, Günter Aumann
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2024
- product-detail.submit-box.info.binding
- (Paperback)
Lieferung
- Gratis Versand in ganz Deutschland!
Zahlungsmethoden
Keiner hat bisher bewertet.