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- 309 Seiten
- 11 Lesestunden
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Die Arbeit untersucht den Strafrechtler Friedrich Schaffstein, seinen biografischen Werdegang und seinen Einfluss auf das deutsche Jugendstrafrecht im 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt auf seinem Forschungsvorhaben, kriminelles Verhalten von Jugendlichen wissenschaftlich prognostizieren zu können, das er über verschiedene politische Systeme hinweg verfolgte. Schaffstein prägte das deutsche Jugendstrafrecht maßgeblich und legte ideologische Parameter während der Zeit des Nationalsozialismus zugrunde. In der Bonner Republik ermittelte er Prognosekriterien durch empirische Arbeiten, was ihm bis in die 1970er Jahre ein Alleinstellungsmerkmal in der westdeutschen Rückfallforschung sicherte. Die Arbeit beleuchtet die Verbindungen zwischen diesen methodisch unterschiedlichen, jedoch zielgerichteten Vorhaben und stellt Schaffsteins biografischen Werdegang dar, um die Entwicklung seiner personellen Verbindungen und kriminologischen Strömungen aufzuzeigen. Der Inhalt umfasst seine wissenschaftlichen Anfänge, Engagement im Nationalsozialismus, Debatten in der Akademie für Deutsches Recht, das Reichsjugendgerichtsgesetz von 1943 sowie seine Rückkehr zur Universität nach 1945. Zudem werden seine kritischen empirischen Erfolge und das Spannungsverhältnis zwischen traditioneller und reformorientierter Kriminologie behandelt. Ein Fazit und ein Anhang mit Dissertationen und Literaturverzeichnis runden die Arbeit ab.
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»Hoffnungslose Kriminelle« und »Neigungstäter«., Tim Schütz
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- 2022
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