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Der Stimmbindungsvertrag im börsennotierten Familienunternehmen

Das Spannungsverhältnis zwischen der sachlichen Steuerbefreiung nach §§ 13a, 13b ErbStG und dem Pflichtangebot nach § 35 Abs. 1 und Abs. 2 WpÜG

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Der Abschluss eines Stimmbindungsvertrages in einem börsennotierten Familienunternehmen kann sowohl die sachliche Steuerbefreiung nach §§ 13a, 13b ErbStG als auch ein Pflichtangebot nach § 35 Abs. 1 und Abs. 2 WpÜG auslösen. Die Arbeit bietet Vorschläge zur besseren Abstimmung der Praxis, um diese beiden Rechtsfolgen zu vermeiden. Zudem wird ein Programm zur Neugestaltung der gesetzlichen Vorgaben der Begünstigung gemäß § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG entwickelt. Auf den ersten Blick scheinen die sachliche Steuerbefreiung und das Pflichtangebot nicht miteinander zu harmonieren. In börsennotierten Familienunternehmen können jedoch beide Rechtsfolgen durch die Gründung eines Pools oder den Poolbeitritt ausgelöst werden. Die Arbeit zeigt Wege auf, wie die Begünstigung des Erwerbs von Kapitalanteilen durch Pooling in Anspruch genommen werden kann, ohne ein Pflichtangebot abgeben zu müssen. Da oft das gesamte Vermögen der Familie im Unternehmen gebunden ist, können die erbschafts- bzw. schenkungsteuerliche Entlastung und die finanzielle Belastung durch das Pflichtangebot erhebliche Auswirkungen auf die Familie haben. Darüber hinaus wird ein Programm zur Neugestaltung der gesetzlichen Vorgaben für die Begünstigung gemäß § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG präsentiert.

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Der Stimmbindungsvertrag im börsennotierten Familienunternehmen, Gina Rabea Rolfes

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2023
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(Hardcover)
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