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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Department für Geschichte), Veranstaltung: Der Teufelspakt - Die deutsch-sowjetischen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Sebastian Haffner bezeichnet die deutsch-sowjetischen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit als Teufelspakt. Diese Bezeichnung trifft die Diskontinuität im Verhältnis der beiden Länder von 1917 bis 1941, geprägt von Wandlungen, Widersprüchlichkeiten und Ambivalenz. Nach dem Vertrag von Brest-Litowsk und dem Rapallo-Vertrag vereinten sie sich als Underdogs von Versailles, lebten dann in ideologisch gegensätzlicher Koexistenz. Misstrauen und Opportunismus prägten ihre Interaktionen, während sie seit dem Antikommunistenpakt ideologisch konfrontiert waren, jedoch gegen Polen wieder paktierend auftraten, bevor sie in einen erbitterten Krieg gegeneinander zogen. Diese Ambivalenz spiegelte sich auch in der unterschiedlichen Haltung zum Völkerbund wider, dessen Schwäche seit der Wirtschaftskrise der 1930er-Jahre offensichtlich wurde. Eine entscheidende Episode in den deutsch-sowjetischen Beziehungen war die internationale Krise in Fernost, ausgelöst durch die japanische Okkupation der Mandschurei. Diese Krise offenbarte die Schwäche der Sowjetunion und des Völkerbundes und eröffnete eine neue Phase der
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Die internationale Krise um die Mandschurei und die deutsch-sowjetischen Beziehungen, Stefan Reis
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