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- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
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Die Arbeit untersucht das Rechtsgefühl des Pandektisten und Rechtsempirikers Rudolf von Jhering (1818-1892). Der Begriff des Rechtsgefühls, der seit dem 19. Jahrhundert in der Literatur diskutiert wird, wird in Jherings Werk oft nur kurz erwähnt. Diese Studie zeigt die praktische Bedeutung seines Rechtsgefühls und dessen Ursprung in seiner Tätigkeit als Rechtsgutachter. Jherings Konzept verbindet Einzelfälle und Gesetzeszwecke mit der Lebenserfahrung des Rechtsanwenders und verkörpert lebendige Dogmatik und Rechtsfortbildung. Im 19. Jahrhundert äußerten sich viele Juristen zu diesem schillernden Begriff, doch Jhering wird in der Sekundärliteratur meist nur flüchtig behandelt. Die Dissertation bietet eine umfassende Analyse des Rechtsgefühls bei Jhering, unter Berücksichtigung der methodischen Entwicklungen der Jurisprudenz und der Nachbarwissenschaften. Sie entwickelt ein mehrdimensionales Modell des Rechtsgefühls, das sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte Schriften aus Jherings Nachlass einbezieht. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die Jherings juristische Methodik, die Phänomenologie des Rechtsgefühls, exemplarische Fallstudien sowie eine chronologische Analyse seines Begriffs des Rechtsgefühls behandeln. Ein abschließendes Modell verdeutlicht die Synergie zwischen subjektiven und objektiven Aspekten des Rechtsgefühls und dessen Entwicklung in Jherings Gesamtwerk.
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Der Schatten des Wanderers - Einzelfall, Rechtswandel und Fortschritt in Rudolf von Jherings Lehre vom Rechtsgefühl., Josefa Birr
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- 2022
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- (Paperback)
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