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Krisenrhetorik und politischer Wandel in China

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In diesem Buch wird untersucht, wie das politische System Chinas auf Krisen reagiert. Krisen sind Ereignisse, deren Auswirkungen nicht allein durch lokales Management kontrolliert werden können, insbesondere wenn Zweifel an der Legitimität der politischen Ordnung bestehen. Sie schaffen "politische Fenster" für Interessengruppen, die etablierte Politiken in Frage stellen. Der politische Kampf zwischen konkurrierenden Definitionen einer unsicheren Situation bietet Akteuren Spielraum für dramatische Veränderungen. Der Prozess des krisenbedingten Wandels, der durch die Gestaltung der Krise angestoßen wird, ist in nicht-westlichen Regimen wie China bislang unzureichend untersucht. Angesichts der Betonung der chinesischen Führung auf die Legitimität des "Sieges" über COVID-19 und dem Beginn einer neuen Ära von Klimakatastrophen wird dieses dynamische Modell der Krise und der Erholung Wissenschaftler der chinesischen und globalen Politik zum Nachdenken anregen. Die Kapitel umfassen das Verständnis krisenbedingter Veränderungen, die Krisenausbeutung in China, qualitative Analysen von drei Fällen, die Pandemie Sars als "Fenster der Gelegenheit", die Erdbebenkatastrophe von Wenchuan ohne Ausbeutung, die Pandemie H1N1 ohne "Fenster der Gelegenheit", sowie die Erklärung der Varianz von Krisenrhetorik und Ausbeutung und das Framing in nicht-westlichen Regimen.

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Krisenrhetorik und politischer Wandel in China, Yihong Liu

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2023
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(Paperback)
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