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Piktorale Leerstellen in Edvard Munchs "Der Schrei" und ihre Wirkung auf den Betrachter

Eine wissenschaftliche Untersuchung basierend auf den Texttheorien von Ingarden, Iser und Kemp

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Angesichts der Vielzahl an Texttheorien in der Literaturwissenschaft ist es wichtig, eine weitere Theorie kritisch zu hinterfragen, um Überinterpretation und Interpretationsverdrossenheit zu vermeiden. Oft bleibt der Blick für die Praxis zurück, was das Nachvollziehen erschwert. Die Rezeptionsästhetik bietet jedoch interessante Ansätze, wie Roman Ingardens Theorie der Unbestimmtheitsstellen, die von Wolfgang Iser zu Leerstellen modifiziert wurde. Diese Konzepte wurden auch auf andere Medien wie Musik, Film und Malerei übertragen. Wolfgang Kemp übertrug die Theorie der Leerstellen auf die bildende Kunst und zeigte in seinem Aufsatz, dass es auch in Gemälden so genannte piktorale Leerstellen gibt. Allerdings gibt es hierzu nur wenige Materialien und Beispiele, was auf einen Forschungsbedarf hinweist. Die zentrale Frage ist: Existieren Leerstellen in den meisten oder allen Bildern? Welche Arten von Leerstellen gibt es? Sind sie alle funktional, wie Kemp es beschreibt? Um diese Fragen zu klären, wird Edvard Munchs bekanntes Gemälde „Der Schrei“ von 1893 untersucht. Ziel ist es, zu analysieren, ob piktorale Leerstellen vorhanden sind und welche Bedeutung sie für den Betrachter und den Kontext des Kunstwerks haben.

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Piktorale Leerstellen in Edvard Munchs "Der Schrei" und ihre Wirkung auf den Betrachter, Alev Cingöz

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2007
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(Paperback)
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