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Äthiopien zwischen Tradition und Moderne am Beispiel von Daniachew Worqus Werk "Die Dreizehnte Sonne"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Afrikawissenschaften - Literatur, Note: 1.7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Einführung in afrikanische Literaturen, Sprache: Deutsch, Abstract: Äthiopien ist ein faszinierendes Land mit einer langen schriftlichen Tradition und etwa achtzig gesprochenen Sprachen, die vier Sprachfamilien angehören. Amharisch hat sich als offizielle Sprache etabliert, während Oromo eine ähnliche Anzahl an Muttersprechern aufweist. Äthiopien hebt sich durch sein altes orthodoxes Christentum hervor, das im 4. Jahrhundert über die ägyptisch-koptische Kirche eingeführt und von König Ezana zur Staatsreligion erhoben wurde. Dieses Christentum ist älter als die christlichen Wurzeln in Europa. Der Glaube wurde von den Amharen über Jahrhunderte tradiert, während sie sich nach Süden ausbreiteten. Auch andere Religionen wie das Judentum und der Islam fanden in Äthiopien Anhänger. Das Judentum kam über Handelsrouten, während der Islam im 9. Jahrhundert in Form kleiner Sultanate Fuß fasste. Zudem haben sich volkstümliche Bräuche erhalten und teilweise mit den importierten Religionen vermischt. Eine weitere Besonderheit ist, dass Äthiopien nie wirklich kolonialisiert wurde. Der damalige Kaiser Menilek II. erzielte 1895/96 bei der Schlacht von Adwa einen entscheidenden Sieg über die Italiener und sicherte so die Unabhängigkeit des Landes.

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Äthiopien zwischen Tradition und Moderne am Beispiel von Daniachew Worqus Werk "Die Dreizehnte Sonne", Holger W. Körtge

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2012
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(Paperback)
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