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Die Bachelorarbeit untersucht, ob mikroökonomische Maßnahmen das hohe Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländern regional beeinflussen können. Im Fokus steht die Produktionsverlagerung deutscher Textil- und Bekleidungshersteller von Asien nach Äthiopien und deren Auswirkungen auf das Bevölkerungswachstum. Zunächst wird die aktuelle Branchensituation der deutschen Textilindustrie skizziert, die sich in einer Krise befindet, verstärkt durch den internationalen Kostendruck der Globalisierung. Eine Analyse der Supply Chain zeigt die dynamische Produktionssituation in Asien, die durch steigende Lohnkosten und den Wohlstandsanstieg des Kontinents geprägt ist. Äthiopien wird als aufstrebender Produktionsstandort vorgestellt, der aufgrund extrem niedriger Fertigungskosten als Alternative zu Ländern wie China und Bangladesch gilt. Die Arbeit beleuchtet die Überbevölkerung und die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Fortschritt und Bevölkerungswachstum, wobei festgestellt wird, dass mit steigendem Wohlstand die Geburtenrate sinkt und die Sterblichkeit zurückgeht. Diese Faktoren fördern den demografischen Übergang zu einer modernen Gesellschaft. Abschließend werden die Themen Textilproduktionsverlagerung und Bevölkerungswachstum verknüpft, wobei der Kaufkraftzuwachs der Belegschaft und die Steuerzahlungen an den Staat zu einer Finanzierung von Entwicklungsprojekten und Konsumausgaben führen, was den demografischen Übergang beschleunigt u
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Die Auswirkungen potentieller, mikroökonomischer Förderung in Äthiopien auf das regionale Bevölkerungswachstum, Philipp Henschel
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- 2017
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