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Traditionen juristisch-notarieller Textproduktion durch Translation

Zapotekisch-spanische Gerichtsakten in Neu-Spanien

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Dieses Open Access-Buch bietet eine historisch ausgerichtete Untersuchung juristisch-notarieller Dokumente aus Neu-Spanien an der Schnittstelle zwischen romanistischer Textlinguistik und Translationswissenschaft. Es analysiert ein umfassendes Korpus von Texten der indigenen Selbstverwaltung und Rechtsprechung, die zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert in der indigenen Sprache Zapotekisch verfasst und ins Spanische übersetzt wurden. Die Analyse basiert auf einem Modell, das textlinguistische und translationswissenschaftliche Ansätze integriert, einschließlich des Konzepts der Diskurstraditionen und der Descriptive Translation Studies. Die Untersuchung bietet Einblicke in die Entstehung und Entwicklung spezifischer Traditionen der Fachtextproduktion innerhalb eines komplexen historischen Kontextes, in dem Translation sowie deren Rezeption und Antizipation entscheidende Faktoren sind. Das Buch leistet nicht nur einen linguistischen Beitrag zu historisch, mehrsprachigen Dokumenten der spanischen Kolonialzeit, sondern fördert auch die Integration von (romanistisch-)textlinguistischen und translationswissenschaftlichen Theorien für historische Forschungen. Es richtet sich an Interessierte sowie an Textlinguist*innen und Translationswissenschaftler*innen, die an dieser Schnittstelle forschen.

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Traditionen juristisch-notarieller Textproduktion durch Translation, Malte Kneifel

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2024
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(Paperback)
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