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Juden vor Gericht

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Im „Dritten Reich“ stand die Rechtsprechung im Widerstreit zwischen der NS-Rassen-politik und der Forderung nach Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz. Diesen Konflikt dokumentieren über 50 Urteile von hessischen Gerichten, die die Handhabung typischer Straftatbestände der NS-Zeit – Rassenschande, Devisenvergehen, politische Delikte u. a. – durch die Justiz deutlich machen. Zugleich geben die veröffentlichten Prozessakten Aufschluss über Leben und Schicksal hessischer Juden in der Zeit der Verfolgung. Die wissenschaftliche Einleitung unterrichtet über die antisemitische Gesetzgebung und die Entwicklung der Rechtsprechung auf wichtigen Gebieten, u. a. bei Anwendung des Blutschutzgesetzes, Scheidung von Mischehen und Kündigung jüdischer Arbeitnehmer.

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1975

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