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Suhrkamp Taschenbuch - 155: Ein Sommer in der Woche der Itke K.

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  • 264 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Wir werden in ein Milieu geführt, das der Autorin aus ihrer Kindheit vertraut ist: in den Kramladen polnisch-jüdischer Emigranten im Negerviertel von Atlanta in den USA. Hier prallen zwei unterdrückte Minoritäten aufeinander. Zeit der Handlung sind die vierziger Jahre, als der Traum von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit noch ebenso wirksam war wie der Traum des heilen Judentums der vierzehnjährigen Itke. Das Erwachen der Neger in jenen Jahren läuft zu Itkes Selbstemanzipation parallel. Der Roman stellt die Hintergründe der Rassenkämpfe in den USA lebendig dar. Die Schilderung gipfelt in der Darstellung des Vaters Kovsky, der es nicht aufgibt, seine Kunden erziehen zu wollen, ihnen auf Kredit verkauft und schließlich auch nicht den Mut verliert, als bei Unruhen - ein Polizeiwagen hat zuvor ein Negermädchen überfahren und getötet - sein Laden geplündert wird. Der Ernst der Probleme wird immer sichtbar, auch in den komischsten und humorvollsten Szenen.(Waschzettel, 1974)

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Suhrkamp Taschenbuch - 155: Ein Sommer in der Woche der Itke K., Jeannette Lander

Sprache
Erscheinungsdatum
1974
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(Paperback)
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Titel
Suhrkamp Taschenbuch - 155: Ein Sommer in der Woche der Itke K.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jeannette Lander
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1974
Einband
Paperback
Seitenzahl
264
ISBN10
3518066552
ISBN13
9783518066553
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Wir werden in ein Milieu geführt, das der Autorin aus ihrer Kindheit vertraut ist: in den Kramladen polnisch-jüdischer Emigranten im Negerviertel von Atlanta in den USA. Hier prallen zwei unterdrückte Minoritäten aufeinander. Zeit der Handlung sind die vierziger Jahre, als der Traum von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit noch ebenso wirksam war wie der Traum des heilen Judentums der vierzehnjährigen Itke. Das Erwachen der Neger in jenen Jahren läuft zu Itkes Selbstemanzipation parallel. Der Roman stellt die Hintergründe der Rassenkämpfe in den USA lebendig dar. Die Schilderung gipfelt in der Darstellung des Vaters Kovsky, der es nicht aufgibt, seine Kunden erziehen zu wollen, ihnen auf Kredit verkauft und schließlich auch nicht den Mut verliert, als bei Unruhen - ein Polizeiwagen hat zuvor ein Negermädchen überfahren und getötet - sein Laden geplündert wird. Der Ernst der Probleme wird immer sichtbar, auch in den komischsten und humorvollsten Szenen.(Waschzettel, 1974)