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BDSM im deutschsprachigen Raum

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Die vorliegende Arbeit untersucht unter sexual- und sozialwissenschaftlicher Perspektive die Zufriedenheit BDSM-orientierter Personen im deutschsprachigen Raum. Sie analysiert, wie Determinanten von Beziehungs- und Sexualitätszufriedenheit in dieser Gruppe wirken und welche Rolle BDSM als identitäts- und alltagsprägendes Konzept spielt. Ausgangspunkt der Analyse ist die Annahme, dass BDSM nicht nur eine sexuelle Praxis, sondern auch ein Lebensstil und Identitätsmerkmal ist. Die empirische Basis bildet eine Onlineerhebung aus dem Jahr 2014. Die Untersuchung verdeutlicht, dass BDSM nicht ausschließlich als sexuelle Praxis, sondern als komplexes soziales und identitätsbildendes Konstrukt zu verstehen ist. Konsensuelle Aushandlungsprozesse und partnerschaftliche Dynamiken erweisen sich als zentrale Elemente für die Beziehungs- und Sexualitätszufriedenheit. Die Arbeit trägt wesentlich zum Verständnis von BDSM bei, indem sie die Komplexität dieser Lebensweise in den Blick nimmt und die Bedeutung individueller sowie sozialer Einflussfaktoren hervorhebt. Die Ergebnisse eröffnen zugleich Perspektiven für weiterführende Forschung zu Themen wie der sozialen und kulturellen Akzeptanz sowie der Rolle von BDSM als identitätsprägendes Element.

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BDSM im deutschsprachigen Raum, Kirstin Linnemann-Geiger

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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Titel
BDSM im deutschsprachigen Raum
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2025
Seitenzahl
252
ISBN13
9783948058647
Reihe
Beschreibung
Die vorliegende Arbeit untersucht unter sexual- und sozialwissenschaftlicher Perspektive die Zufriedenheit BDSM-orientierter Personen im deutschsprachigen Raum. Sie analysiert, wie Determinanten von Beziehungs- und Sexualitätszufriedenheit in dieser Gruppe wirken und welche Rolle BDSM als identitäts- und alltagsprägendes Konzept spielt. Ausgangspunkt der Analyse ist die Annahme, dass BDSM nicht nur eine sexuelle Praxis, sondern auch ein Lebensstil und Identitätsmerkmal ist. Die empirische Basis bildet eine Onlineerhebung aus dem Jahr 2014. Die Untersuchung verdeutlicht, dass BDSM nicht ausschließlich als sexuelle Praxis, sondern als komplexes soziales und identitätsbildendes Konstrukt zu verstehen ist. Konsensuelle Aushandlungsprozesse und partnerschaftliche Dynamiken erweisen sich als zentrale Elemente für die Beziehungs- und Sexualitätszufriedenheit. Die Arbeit trägt wesentlich zum Verständnis von BDSM bei, indem sie die Komplexität dieser Lebensweise in den Blick nimmt und die Bedeutung individueller sowie sozialer Einflussfaktoren hervorhebt. Die Ergebnisse eröffnen zugleich Perspektiven für weiterführende Forschung zu Themen wie der sozialen und kulturellen Akzeptanz sowie der Rolle von BDSM als identitätsprägendes Element.