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Die Allegorien der vier Erdteile bildeten über 200 Jahre lang eines der wichtigsten Themen der abendländischen Kunst. Nach ihrer Entstehung im Zuge der europäischen Expansion werden sie für absolutistische Herrscherhäuser wie für die katholische Kirche zu Trägern eines Ausdrucks weltumfassender Einheit. Zielsetzung dieser Studien ist die Darstellung der historischen Voraussetzungen für die Bildung und Wandlung eines oberflächlich dekorativen Themas. Unter Berücksichtigung bildlicher wie literarischer Quellen wird die Entstehung der Allegorien bis hin zur Erfassung relativ verbindlicher Bildformeln analysiert und in ihren Varianten vom Zeitalter des Humanismus bis zum Spätabsolutismus verfolgt. Eine weitere Untersuchung zeigt die Abhängigkeit der ikonographischen Elemente von der jeweiligen (ikonologischen) Funktion der Darstellung. Unter all diesen Gesichtspunkten erweisen sich die Allegorien der Erdteile als ein Spiegel des Verhältnisses der Europäer zu den drei übrigen bekannten Kontinenten.
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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 3: Studien zur Ikonographie der Erdteile in der Kunst des 16. - 18. Jahrhunderts, Sabine Poeschel
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- 1985
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