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Tagebuch 2038

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  • 480 Seiten
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Das aus Europa stammende elektronische Tagebuch eines vierzehnjährigen Mädchens aus dem Jahre 2038 enthält neben persönlichen Aufzeichnungen auch viele eingescannte Texte sowie Aufnahmen aus dem Unterricht ihres Kompetenzzentrums oder von Hologrammsendungen, die Einsicht in die politische Struktur und Denkweise der damals dort bestehenden „ökologischen Demokratie“ der Europäischen Vielfalt kurz vor ihrer Erweiterung zur Mittelmeerunion vermitteln können. Sein Herausgeber fand darin Hinweise sowohl auf die Geschichte seiner eigenen Kindheit als auch in bezug auf die historischen Ursachen für die bevorstehende Weltkatastrophe des 21. Jahrhunderts. Das institutionalisierte Gute kann leicht, wenn man den Menschen vergißt, in Tyrannei umschlagen. Menschen, die an den gesellschaftlichen Fortschritt glaubten, hielten Samjatins und Orwells Kritik der Entwicklung für überzogen. Sie übersehe das Gute, was die revolutionäre Linke erreicht hat, und akzentuiere unnötig gelegentliche Mängel und Übertritte auf dem Weg in eine strahlende Zukunft. Vielleicht ist es an der Zeit, daß uns ein neuer Orwell diese Zukunft näherbringt.

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Tagebuch 2038, Šimona Loewensteinová

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
Einband
(Hardcover)
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Titel
Tagebuch 2038
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Hardcover
Seitenzahl
480
ISBN13
9788053048224
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Sci-Fi
Beschreibung
Das aus Europa stammende elektronische Tagebuch eines vierzehnjährigen Mädchens aus dem Jahre 2038 enthält neben persönlichen Aufzeichnungen auch viele eingescannte Texte sowie Aufnahmen aus dem Unterricht ihres Kompetenzzentrums oder von Hologrammsendungen, die Einsicht in die politische Struktur und Denkweise der damals dort bestehenden „ökologischen Demokratie“ der Europäischen Vielfalt kurz vor ihrer Erweiterung zur Mittelmeerunion vermitteln können. Sein Herausgeber fand darin Hinweise sowohl auf die Geschichte seiner eigenen Kindheit als auch in bezug auf die historischen Ursachen für die bevorstehende Weltkatastrophe des 21. Jahrhunderts. Das institutionalisierte Gute kann leicht, wenn man den Menschen vergißt, in Tyrannei umschlagen. Menschen, die an den gesellschaftlichen Fortschritt glaubten, hielten Samjatins und Orwells Kritik der Entwicklung für überzogen. Sie übersehe das Gute, was die revolutionäre Linke erreicht hat, und akzentuiere unnötig gelegentliche Mängel und Übertritte auf dem Weg in eine strahlende Zukunft. Vielleicht ist es an der Zeit, daß uns ein neuer Orwell diese Zukunft näherbringt.