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Martin Wauer, einst überzeugter DDR-Bürger, plant mit Hilfe seines im Westen lebenden Vetters Robert, über Ungarn in den Westen zu fliehen. In Budapest erlebt er jedoch eine Wendung, als er die h-moll-Messe von Bach hört, und kehrt im August 1982 nach Berlin zurück, entschlossen, aktiv für eine positive Veränderung des realen Sozialismus zu kämpfen. Trotz seiner Bemühungen bleiben seine Erfolge gering. Mit dem Machtwechsel in Moskau und dem Aufkommen von Glasnost und Perestroika beginnt das System von Honecker und Mielke in der DDR ernsthaft zu bröckeln. Im Sommer 1989 möchte Wauers Sohn Lothar mit Freunden in den Westen ausreisen, doch sie beschließen, dass Lothar in der Heimat bleiben soll, während Wauer sich den Bürgerrechtlern anschließt. Wauer wird zunehmend in die Ereignisse der Wende verwickelt, die schließlich zum Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 führen. Aufgrund seines Engagements gelangt er in die neu gewählte Volkskammer und später in den 11. Deutschen Bundestag. Doch der bundesdeutsche Politikbetrieb enttäuscht ihn zunehmend, und er wendet sich frustriert von dem neuen, demokratischen Parlament ab. Der Insider Schultze erzählt in „Morgenrosa“ mit Ironie und Abstand von Wauers Leben als Opportunist in der Zeit von 1982 bis 1991 und seinem persönlichen politischen Schiffbruch.
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Morgenrosa, Christian F. Schultze
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2009
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- 15,69 €inkl. MwSt.
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