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- 318 Seiten
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Als politischer Leitbegriff hat das Gemeinwohl in den Diskussionen um die Zukunft des Wohlfahrtsstaates, burgergesellschaftliches Engagement und "Sozialkapital" an Bedeutung gewonnen. In einer pluralistischen Gesellschaft muss allerdings stets aufs Neue ausgehandelt werden, was das allgemeine Wohl uberhaupt ausmacht, und folgerichtig bedienen sich verschiedene soziale Akteure der Gemeinwohlrhetorik. Solche Rhetoriken und die sie gestutzte politische Praxis sind Indikatoren des Wandels politischer Orientierungen und Institutionen. Zudem ist nicht auszuschlieen, da zuviel oder unglaubwurdige Gemeinwohlrhetorik zu einem Verbrauch soziomoralischer Ressourcen fuhrt. Das Gemeinwohl ist ein normatives Ideal, das auch Vorstellungen daruber pragt, wieviel Gemeinsinn aufgebracht werden soll.
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Forschungsberichte der interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - 2: Gemeinwohl und Gemeinsinn, Herfried Münkler, Karsten Fischer, H. Bluhm
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- 2002
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