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Das akute Nierenversagen, bekannt aus dem letzten Weltkrieg als «Crush-Syndrom», hat seitdem aufgrund schwerer Urinalle und Intoxikationen sowie erweiterter Behandlungsmöglichkeiten zugenommen. Dank verbesserter Reanimationsverfahren erleben Patienten heute häufiger Situationen, die früher oft tödlich waren. In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte in der Behandlung dieses akut lebensbedrohlichen, jedoch prinzipiell reversiblen Krankheitsbildes erzielt. Die rechtzeitige Anwendung osmotischer Diuretika oder schnell wirkender Saluretika kann die vollständige Ausbildung des Nierenversagens verhindern, während Hämo- oder Peritonealdialyse in schweren Fällen die Prognose erheblich verbessert hat. Die Behandlung nach allgemein akzeptierten Grundsätzen ist mittlerweile fester Bestandteil der internistischen Intensivpflege und kann auch außerhalb spezieller Dialysezentren erfolgen. Erfolgreiche Intensivtherapie erfordert Erfahrung in der Behandlung von Nierenkranken, ausreichende Laborkontrollmöglichkeiten und genaue Bilanzierung. Daher wurden beim Symposium zunächst die Wechselbeziehungen zwischen Struktur und Funktion der Niere sowie die pathophysiologischen Befunde und Mechanismen des akuten Nierenversagens erörtert, bevor die Richtlinien für konservative und Dialysebehandlung diskutiert wurden. Die Notwendigkeit zur kooperativen Integration aller Intensivpflegespezialisten wurde hervorgehoben.
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Anaesthesiologie und Wiederbelebung - 49: Intensivtherapie beim akuten Nierenversagen, E. Buchborn, Jens O. Heidenreich
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- 1970,
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