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Fahnenfluchten in der DDR

Die Strafverfolgung desertierter NVA-Soldaten 1963–1989

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Desertionen in der Diktatur Die Nationale Volksarmee und insbesondere die Grenzsoldaten waren eine wichtige Stütze der SED-Herrschaft. Fahnenflucht wurde deshalb mit politischer Bedeutung aufgeladen und hart bestraft. Wie haben die Justizakteure das Delikt konstruiert? Welche Strafverfolgungspraktiken ergaben sich daraus? Welche Rolle spielten Teilöffentlichkeiten? Konstantin Neumann hat die Fälle von 1.111 verurteilten Deserteuren statistisch analysiert. Anhand einer Stichprobe von 97 Personen wertet er Ermittlungs- und Überwachungsakten, staatliche Sachakten, Gesetzeskommentare, Memoiren und weitere Quellen aus und liefert so in einer empirisch gesättigten Fallstudie einen neuen Forschungsbeitrag zur DDR-Justiz. Band 15 der Reihe »Kommunismus und Gesellschaft« In Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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Fahnenfluchten in der DDR, Konstantin Neumann

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Fahnenfluchten in der DDR
Untertitel
Die Strafverfolgung desertierter NVA-Soldaten 1963–1989
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
464
ISBN13
9783962892524
Reihe
Beschreibung
Desertionen in der Diktatur Die Nationale Volksarmee und insbesondere die Grenzsoldaten waren eine wichtige Stütze der SED-Herrschaft. Fahnenflucht wurde deshalb mit politischer Bedeutung aufgeladen und hart bestraft. Wie haben die Justizakteure das Delikt konstruiert? Welche Strafverfolgungspraktiken ergaben sich daraus? Welche Rolle spielten Teilöffentlichkeiten? Konstantin Neumann hat die Fälle von 1.111 verurteilten Deserteuren statistisch analysiert. Anhand einer Stichprobe von 97 Personen wertet er Ermittlungs- und Überwachungsakten, staatliche Sachakten, Gesetzeskommentare, Memoiren und weitere Quellen aus und liefert so in einer empirisch gesättigten Fallstudie einen neuen Forschungsbeitrag zur DDR-Justiz. Band 15 der Reihe »Kommunismus und Gesellschaft« In Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam