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Drancy

Vorhof von Auschwitz

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Am 20. August 1941 bereitet die französische Polizei die Festnahme von 5.000 Bewohnerinnen und Bewohnern des 11. Pariser Arrondissements vor – allesamt jüdischen Glaubens. Wenige Tage später sind 4.230 Männer in Drancy inhaftiert. Drei Jahre lang werden insgesamt 67.000 Männer, Frauen und Kinder auf ihrem Weg in die Vernichtungslager, vor allem nach Auschwitz, durch Drancy geführt. Unter ihnen Béno, Nissim, Jean, Chil, Chana und viele andere – Namen, die für die vielen Opfer der nationalsozialisitischen Vernichtungspolitik und ihrer französischen Kollaborateure stehen. Ihre Schicksale kreuzen sich in einem Alltag, der von Razzien und Deportationen geprägt ist, die das Lager immer wieder füllen und leeren. Valérie Villieu und Simon Géliot geben anhand dieser Geschichten erstmals einen eindringlichen Einblick in das Leben im Lager Drancy: seine Organisation, seine Entwicklung und den Alltag der dort Inhaftierten. Ein Alltag voller Leid und Überlebenskampf, aber auch geprägt von Solidarität und dem Glauben an eine bessere Zukunft. In Zusammenarbeit mit der Fondation pour la Mémoire de la Shoah und mit einer Einführung von Annette Wieviorka.

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Drancy, Valerie Villieu, Géliot Simon

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Drancy
Untertitel
Vorhof von Auschwitz
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
304
ISBN13
9783903478749
Reihe
Beschreibung
Am 20. August 1941 bereitet die französische Polizei die Festnahme von 5.000 Bewohnerinnen und Bewohnern des 11. Pariser Arrondissements vor – allesamt jüdischen Glaubens. Wenige Tage später sind 4.230 Männer in Drancy inhaftiert. Drei Jahre lang werden insgesamt 67.000 Männer, Frauen und Kinder auf ihrem Weg in die Vernichtungslager, vor allem nach Auschwitz, durch Drancy geführt. Unter ihnen Béno, Nissim, Jean, Chil, Chana und viele andere – Namen, die für die vielen Opfer der nationalsozialisitischen Vernichtungspolitik und ihrer französischen Kollaborateure stehen. Ihre Schicksale kreuzen sich in einem Alltag, der von Razzien und Deportationen geprägt ist, die das Lager immer wieder füllen und leeren. Valérie Villieu und Simon Géliot geben anhand dieser Geschichten erstmals einen eindringlichen Einblick in das Leben im Lager Drancy: seine Organisation, seine Entwicklung und den Alltag der dort Inhaftierten. Ein Alltag voller Leid und Überlebenskampf, aber auch geprägt von Solidarität und dem Glauben an eine bessere Zukunft. In Zusammenarbeit mit der Fondation pour la Mémoire de la Shoah und mit einer Einführung von Annette Wieviorka.