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Passagen Philosophie: Mutterschosssehnsucht und Geburtsverweigerung

Zu Schellings früher Philosophie und dem frühromantischen Salondenken

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  • 220 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Das vorliegende Buch zeigt auf, dass der Ursprung philosophischen Denkens im weiblichen Leib, dem der Mutter zu lokalisieren ist, somit Erkenntnismöglichkeit unter fetalen Bedingungen steht und vom Verhältnis des Fetus zum ihn umgebenden mütterlichen Raum abhängt. In einer männlich eingerichteten und dominierten Welt entwickelt sich der Fetus im mütterlichen Leibraum als eine durch Geisthörigkeit geprägte Leib-in-Leib-Bewegung, die sich in postnataler „Geist“-produktion reproduziert. Damit erscheint neben der Konstruktion des Materiebegriffs, als einem Produkt metaphorisch verstandener nichtvollendeter Geburt, eine Naturauffassung, die einen fetale Stagnation verursachenden Mutter-Fetus-Konflikt widerspiegelt. Es lässt sich zeigen, dass die anfängliche Transzendentalphilosophie Schellings androgyne und mystische Tendenzen aufweist, welche ebenso als schoßfixiert und geburtsverweigernd charakterisiert werden müssen.

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Passagen Philosophie: Mutterschosssehnsucht und Geburtsverweigerung, Astrid Meyer-Schubert

Sprache
Erscheinungsdatum
1992
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(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Passagen Philosophie: Mutterschosssehnsucht und Geburtsverweigerung
Untertitel
Zu Schellings früher Philosophie und dem frühromantischen Salondenken
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1992
Einband
Paperback
Seitenzahl
220
ISBN10
390076798X
ISBN13
9783900767983
Reihe
Beschreibung
Das vorliegende Buch zeigt auf, dass der Ursprung philosophischen Denkens im weiblichen Leib, dem der Mutter zu lokalisieren ist, somit Erkenntnismöglichkeit unter fetalen Bedingungen steht und vom Verhältnis des Fetus zum ihn umgebenden mütterlichen Raum abhängt. In einer männlich eingerichteten und dominierten Welt entwickelt sich der Fetus im mütterlichen Leibraum als eine durch Geisthörigkeit geprägte Leib-in-Leib-Bewegung, die sich in postnataler „Geist“-produktion reproduziert. Damit erscheint neben der Konstruktion des Materiebegriffs, als einem Produkt metaphorisch verstandener nichtvollendeter Geburt, eine Naturauffassung, die einen fetale Stagnation verursachenden Mutter-Fetus-Konflikt widerspiegelt. Es lässt sich zeigen, dass die anfängliche Transzendentalphilosophie Schellings androgyne und mystische Tendenzen aufweist, welche ebenso als schoßfixiert und geburtsverweigernd charakterisiert werden müssen.