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Wilderer im Solling und der Versuch ihrer Bekämpfung im 18. und 19. Jahrhundert

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  • 95 Seiten
  • 4 Lesestunden

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„Hasen, Rehe, Hirsche und Füchse hat Gott für alle Menschen geschaffen. Wenn du ein gesundes Auge hast, sollst du schießen“. Dieses „elfte Gebot“, mit dem die Wilddiebe ihr Tun rechtfertigten, hat Heinrich Sohnrey für den Solling dokumentiert. Dieser Ausspruch weist daraufhin, dass auch in dem großen südniedersächsischen Waldgebiet die Jagd jahrhundertelang ein Privileg der Obrigkeit war. Um in den Genuss von Wildfleisch zu kommen, blieb der verarmten und zeitweise hungerleidenden Bevölkerung keine andere Möglichkeit als zu wildern. Daniel Althaus dokumentiert die aktenkundlichen Fälle von Wilderei im Solling im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei beleuchtet er die Motive der Wilderer ebenso wie die behördlichen Gegenmaßnahmen, die durch die mitten durch den Solling verlaufende Grenze zwischen dem Herzogtum Braunschweig und dem Königreich Hannover erschwert wurden. Der Leser erfährt nicht nur von spannenden und oftmals auch blutigen Begebenheiten im Sollingforst, sondern erhält auch Einblick in die Lebensumstände der damaligen Sollingbewohner.

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Wilderer im Solling und der Versuch ihrer Bekämpfung im 18. und 19. Jahrhundert, Daniel Althaus

Sprache
Erscheinungsdatum
2006,
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Titel
Wilderer im Solling und der Versuch ihrer Bekämpfung im 18. und 19. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Daniel Althaus
Verlag
Mitzkat
Erscheinungsdatum
2006
Seitenzahl
95
ISBN10
3931656934
ISBN13
9783931656935
Reihe
Beschreibung
„Hasen, Rehe, Hirsche und Füchse hat Gott für alle Menschen geschaffen. Wenn du ein gesundes Auge hast, sollst du schießen“. Dieses „elfte Gebot“, mit dem die Wilddiebe ihr Tun rechtfertigten, hat Heinrich Sohnrey für den Solling dokumentiert. Dieser Ausspruch weist daraufhin, dass auch in dem großen südniedersächsischen Waldgebiet die Jagd jahrhundertelang ein Privileg der Obrigkeit war. Um in den Genuss von Wildfleisch zu kommen, blieb der verarmten und zeitweise hungerleidenden Bevölkerung keine andere Möglichkeit als zu wildern. Daniel Althaus dokumentiert die aktenkundlichen Fälle von Wilderei im Solling im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei beleuchtet er die Motive der Wilderer ebenso wie die behördlichen Gegenmaßnahmen, die durch die mitten durch den Solling verlaufende Grenze zwischen dem Herzogtum Braunschweig und dem Königreich Hannover erschwert wurden. Der Leser erfährt nicht nur von spannenden und oftmals auch blutigen Begebenheiten im Sollingforst, sondern erhält auch Einblick in die Lebensumstände der damaligen Sollingbewohner.