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»Keine Gnade den Feinden unserer Republik«.

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in der SBZ/DDR 1945-1990.

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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 bauten Jehovas Zeugen in der SBZ ihr Evangelisierungswerk wieder auf. Aufgrund ihrer Verweigerung während des Hitlerregimes erhielten sie den Status als "Opfer des Faschismus". Die SED entwickelte jedoch bald einen politischen Argwohn gegenüber ihnen und stempelte sie 1949 als amerikanisch beeinflusste Sekte ab, die das Voranschreiten des Sozialismus behindere. Im August 1950 wurde die Religionsgemeinschaft in der DDR verboten, und in den folgenden Jahrzehnten wurden etwa 6000 Zeugen Jehovas verhaftet und meist zu langen Zuchthausstrafen verurteilt. Die Verfolgung dauerte bis zum Ende der DDR. Der Verfasser zeigt erstmals auf, wie das Politbüro der SED mit der Verfolgung begann und analysiert die Urteile der Strafgerichte in der DDR. Zudem wird die Bekämpfung durch das MfS und die Verfolgung von Wehrdienstverweigerern thematisiert. Die Verfolgung war nicht auf die DDR beschränkt, sondern erstreckte sich auf den gesamten Ostblock. Die 2. Auflage dokumentiert auch die Bemühungen des MfS zur Ausspionierung der Zeugen Jehovas in der Bundesrepublik sowie die internationale Zusammenarbeit mit Sicherheitsorganen anderer östlicher Staaten. Die Dokumentation umfasst eine umfassende Analyse der Religionsfreiheit, der Geschichte der Zeugen Jehovas und der staatlichen Repressionen gegen sie.

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»Keine Gnade den Feinden unserer Republik«., Hans-Hermann Dirksen

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Titel
»Keine Gnade den Feinden unserer Republik«.
Untertitel
Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in der SBZ/DDR 1945-1990.
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
999
ISBN10
3428110757
ISBN13
9783428110759
Reihe
Beschreibung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 bauten Jehovas Zeugen in der SBZ ihr Evangelisierungswerk wieder auf. Aufgrund ihrer Verweigerung während des Hitlerregimes erhielten sie den Status als "Opfer des Faschismus". Die SED entwickelte jedoch bald einen politischen Argwohn gegenüber ihnen und stempelte sie 1949 als amerikanisch beeinflusste Sekte ab, die das Voranschreiten des Sozialismus behindere. Im August 1950 wurde die Religionsgemeinschaft in der DDR verboten, und in den folgenden Jahrzehnten wurden etwa 6000 Zeugen Jehovas verhaftet und meist zu langen Zuchthausstrafen verurteilt. Die Verfolgung dauerte bis zum Ende der DDR. Der Verfasser zeigt erstmals auf, wie das Politbüro der SED mit der Verfolgung begann und analysiert die Urteile der Strafgerichte in der DDR. Zudem wird die Bekämpfung durch das MfS und die Verfolgung von Wehrdienstverweigerern thematisiert. Die Verfolgung war nicht auf die DDR beschränkt, sondern erstreckte sich auf den gesamten Ostblock. Die 2. Auflage dokumentiert auch die Bemühungen des MfS zur Ausspionierung der Zeugen Jehovas in der Bundesrepublik sowie die internationale Zusammenarbeit mit Sicherheitsorganen anderer östlicher Staaten. Die Dokumentation umfasst eine umfassende Analyse der Religionsfreiheit, der Geschichte der Zeugen Jehovas und der staatlichen Repressionen gegen sie.