
Parameter
- 321 Seiten
- 12 Lesestunden
Mehr zum Buch
Der Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter agierte wahrend der NS-Herrschaft uberaus erfolgreich. Angelika Konigseder zeigt, wie er unter der Fuhrung von Herbert Cram die ideologische Neuausrichtung von Staat und Gesellschaft akzeptierte, daran partizipierte und erheblich davon profitierte. Der deutschnational gesinnte Herbert Cram war kein Nationalsozialist, das hinderte ihn aber nicht daran, sich als Verleger mit den neuen Machthabern zu arrangieren. Der Verlag bemuhte sich einerseits darum, die Qualitatsstandards eines wissenschaftlichen Universalverlages aufrecht zu erhalten, suchte aber zugleich die Nahe zu staatlichen Institutionen und dort angesehenen Wissenschaftlern. Die Geschaftspolitik des Verlages Walter de Gruyter unterschied sich damit nicht von der vieler anderer mittelstandischer Unternehmen im nationalsozialistischen Deutschland.
Buchkauf
Walter de Gruyter, Angelika Königseder
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2016
- product-detail.submit-box.info.binding
- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Walter de Gruyter
- Untertitel
- Ein Wissenschaftsverlag Im Nationalsozialismus
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Angelika Königseder
- Verlag
- Mohr Siebeck
- Erscheinungsdatum
- 2016
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 321
- ISBN10
- 3161543939
- ISBN13
- 9783161543937
- Reihe
- Schlagwörter
- Sozialwissenschaften, Historisches Thema, Wissenschaft, Deutschland, Ökonomie, Meinungsjournalismus, Berlin, Judaika, Nazismus, Judentum, Drittes Reich (Nazi-Deutschland), 1933-1945, Geschichte der Wissenschaft, Wirtschaftsgeschichte, Germanistik, Geschichte der Naturwissenschaften
- Beschreibung
- Der Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter agierte wahrend der NS-Herrschaft uberaus erfolgreich. Angelika Konigseder zeigt, wie er unter der Fuhrung von Herbert Cram die ideologische Neuausrichtung von Staat und Gesellschaft akzeptierte, daran partizipierte und erheblich davon profitierte. Der deutschnational gesinnte Herbert Cram war kein Nationalsozialist, das hinderte ihn aber nicht daran, sich als Verleger mit den neuen Machthabern zu arrangieren. Der Verlag bemuhte sich einerseits darum, die Qualitatsstandards eines wissenschaftlichen Universalverlages aufrecht zu erhalten, suchte aber zugleich die Nahe zu staatlichen Institutionen und dort angesehenen Wissenschaftlern. Die Geschaftspolitik des Verlages Walter de Gruyter unterschied sich damit nicht von der vieler anderer mittelstandischer Unternehmen im nationalsozialistischen Deutschland.