Bookbot

Abenteuer der Moderne - 100 beste Bücher des Jahres der ZEIT

Autor*innen

Mehr zum Buch

Thomas Wagner enthüllt die faszinierende Beziehung zwischen dem linken Philosophen Theodor W. Adorno und seinem rechten Widerpart Arnold Gehlen. Mit großer Erzählkunst nimmt er uns mit auf eine Reise durch eine sich im Kalten Krieg rasant modernisierende Gesellschaft und gibt dabei überraschende Einblicke in die Intellektuellengeschichte der jungen Bundesrepublik. Im Frühjahr 1958 bezichtigt Adorno Gehlen in einem vernichtenden Gutachten des faschistischen Denkens und verhindert dessen Berufung nach Heidelberg. Wenige Jahre später korrespondieren sie, treffen sich privat und führen Rundfunkgespräche. Vor dem Hintergrund von Wiederbewaffnung und deutscher Teilung schildert Wagner diese außergewöhnliche Begegnung und zeigt, wie sich die Soziologie als neue Leitwissenschaft etabliert, an der auch ehemalige Nationalsozialisten beteiligt sind. Der Erzählbogen reicht von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis zur Hauptstadt der DDR. Mit illustren Figuren wie Arendt, Benn, Brecht, Augstein, Plessner und Harich entsteht ein plastisches Bild der intellektuellen Gründung der Bundesrepublik. Die Wurzeln der aktuellen Debatten erscheinen dadurch in einem neuen Licht.

Buchkauf

Abenteuer der Moderne - 100 beste Bücher des Jahres der ZEIT, Thomas Wagner

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
13,99 €inkl. MwSt.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Abenteuer der Moderne - 100 beste Bücher des Jahres der ZEIT
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Wagner
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Hardcover
Seitenzahl
336
ISBN10
3608987053
ISBN13
9783608987058
Reihe
Beschreibung
Thomas Wagner enthüllt die faszinierende Beziehung zwischen dem linken Philosophen Theodor W. Adorno und seinem rechten Widerpart Arnold Gehlen. Mit großer Erzählkunst nimmt er uns mit auf eine Reise durch eine sich im Kalten Krieg rasant modernisierende Gesellschaft und gibt dabei überraschende Einblicke in die Intellektuellengeschichte der jungen Bundesrepublik. Im Frühjahr 1958 bezichtigt Adorno Gehlen in einem vernichtenden Gutachten des faschistischen Denkens und verhindert dessen Berufung nach Heidelberg. Wenige Jahre später korrespondieren sie, treffen sich privat und führen Rundfunkgespräche. Vor dem Hintergrund von Wiederbewaffnung und deutscher Teilung schildert Wagner diese außergewöhnliche Begegnung und zeigt, wie sich die Soziologie als neue Leitwissenschaft etabliert, an der auch ehemalige Nationalsozialisten beteiligt sind. Der Erzählbogen reicht von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis zur Hauptstadt der DDR. Mit illustren Figuren wie Arendt, Benn, Brecht, Augstein, Plessner und Harich entsteht ein plastisches Bild der intellektuellen Gründung der Bundesrepublik. Die Wurzeln der aktuellen Debatten erscheinen dadurch in einem neuen Licht.