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Kompendium des Übermenschen

Ein Essay

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Gibt es eine Antwort auf die Wirren in dieser Welt? Friedrich Nietzsche sah als Auftrag des Menschen, einen Überwinder-Typus hervorzubringen. Beile Ratut zeigt in ihrem Essay, dass der Übermensch zwar nach Überwindung strebt, doch es ist nicht die Überwindung hin zum Leben – es ist die Unterjochung des Lebendigen. Welche Spuren hinterlässt ein Mensch in dieser Welt? Spuren des Lebens oder des Verderbens? Inmitten der Wirren und Nöte der Welt, die von Menschen gemachten Fortschritte haben lediglich ein Flickwerk an Linderung gebracht. Die Welt scheint den Übermenschen zu brauchen, doch Ratut sieht ihn nicht als Chance, sondern als existenzielles Problem. Sie analysiert sein Verhalten und zeichnet ein Bild des Übermenschen: eilfertig nach Erfolg strebend, geschickt in der Suggestion, jedoch kalt in der Begegnung mit anderen. Paul Watzlawick sagt, man könne nicht nicht kommunizieren. Ratut zeigt jedoch, dass der Übermensch dem Anderen auf eine Weise begegnet, die Verständigung ausschließt. Der Andere wird zum Mitläufer oder Feind, niemals zum Gefährten. Am Ende sind alle ärmer, auch der Übermensch selbst. Ratuts scharfe Beobachtungen regen an, diesen Übermenschen-Typus zu erkennen und ihm in der Mitwelt aus dem Weg zu gehen oder ihn in sich selbst zu bewältigen. Ihr Kompendium des Übermenschen ist ein Markstein der Überwindung hin zum Leben.

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Kompendium des Übermenschen, Beile Ratut

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover)
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Titel
Kompendium des Übermenschen
Untertitel
Ein Essay
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Beile Ratut
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
110
ISBN10
3885091305
ISBN13
9783885091301
Reihe
Beschreibung
Gibt es eine Antwort auf die Wirren in dieser Welt? Friedrich Nietzsche sah als Auftrag des Menschen, einen Überwinder-Typus hervorzubringen. Beile Ratut zeigt in ihrem Essay, dass der Übermensch zwar nach Überwindung strebt, doch es ist nicht die Überwindung hin zum Leben – es ist die Unterjochung des Lebendigen. Welche Spuren hinterlässt ein Mensch in dieser Welt? Spuren des Lebens oder des Verderbens? Inmitten der Wirren und Nöte der Welt, die von Menschen gemachten Fortschritte haben lediglich ein Flickwerk an Linderung gebracht. Die Welt scheint den Übermenschen zu brauchen, doch Ratut sieht ihn nicht als Chance, sondern als existenzielles Problem. Sie analysiert sein Verhalten und zeichnet ein Bild des Übermenschen: eilfertig nach Erfolg strebend, geschickt in der Suggestion, jedoch kalt in der Begegnung mit anderen. Paul Watzlawick sagt, man könne nicht nicht kommunizieren. Ratut zeigt jedoch, dass der Übermensch dem Anderen auf eine Weise begegnet, die Verständigung ausschließt. Der Andere wird zum Mitläufer oder Feind, niemals zum Gefährten. Am Ende sind alle ärmer, auch der Übermensch selbst. Ratuts scharfe Beobachtungen regen an, diesen Übermenschen-Typus zu erkennen und ihm in der Mitwelt aus dem Weg zu gehen oder ihn in sich selbst zu bewältigen. Ihr Kompendium des Übermenschen ist ein Markstein der Überwindung hin zum Leben.