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- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
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Das hohe Mittelalter wird zunehmend als faszinierende Epoche christlich-europäischer Geschichte wahrgenommen. Der Glaube an Gott als Herrscher der Welt, wie von der Kirche gelehrt, war für die Menschen dieser Zeit selbstverständlich. Ebenso bedeutend war die höfische Kultur, die vor allem von der kaiserlichen Umgebung ausstrahlte und Anziehungspunkt für das gesamte Reich war. Am Hof des glanzvollen Herrschers Friedrich Barbarossa begegnen sich die Fürsten Bertold von Andechs und Boleslaw von Schlesien, was eine schicksalhafte Wendung für die bayerische Fürstentochter Hedwig von Andechs bedeutet. Sie wird mit Heinrich von Schlesien vermählt, Mutter von sieben Kindern und unterstützt ihren Mann tatkräftig in der Regierung. Ihr wichtigstes Anliegen ist die Entwicklung Schlesiens, wozu sie Siedler aus Thüringen, Sachsen und Bayern herbeirufen. Ihr erstes gemeinsames Werk, das Frauenkloster von Trebnitz, hat bis heute Bedeutung. Nach schweren Schicksalsschlägen führt Hedwig ein asketisches Leben, wird als Mystikerin und Wunderheilerin verehrt, bleibt jedoch der Welt zugewandt. Das Volk nennt sie Mutter der Armen. Heute gilt sie als Schutzpatronin der heimatvertriebenen Schlesier und als Symbolgestalt der deutsch-polnischen Versöhnung.
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Ein starkes Weib, Renata Schumann
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1996
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- (Hardcover)
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- Titel
- Ein starkes Weib
- Untertitel
- das Leben der Hedwig von Schlesien ; ein Roman aus dem 13. Jahrhundert
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Renata Schumann
- Verlag
- Sankt-Ulrich-Verl.
- Erscheinungsdatum
- 1996
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 400
- ISBN10
- 3929246139
- ISBN13
- 9783929246131
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik
- Beschreibung
- Das hohe Mittelalter wird zunehmend als faszinierende Epoche christlich-europäischer Geschichte wahrgenommen. Der Glaube an Gott als Herrscher der Welt, wie von der Kirche gelehrt, war für die Menschen dieser Zeit selbstverständlich. Ebenso bedeutend war die höfische Kultur, die vor allem von der kaiserlichen Umgebung ausstrahlte und Anziehungspunkt für das gesamte Reich war. Am Hof des glanzvollen Herrschers Friedrich Barbarossa begegnen sich die Fürsten Bertold von Andechs und Boleslaw von Schlesien, was eine schicksalhafte Wendung für die bayerische Fürstentochter Hedwig von Andechs bedeutet. Sie wird mit Heinrich von Schlesien vermählt, Mutter von sieben Kindern und unterstützt ihren Mann tatkräftig in der Regierung. Ihr wichtigstes Anliegen ist die Entwicklung Schlesiens, wozu sie Siedler aus Thüringen, Sachsen und Bayern herbeirufen. Ihr erstes gemeinsames Werk, das Frauenkloster von Trebnitz, hat bis heute Bedeutung. Nach schweren Schicksalsschlägen führt Hedwig ein asketisches Leben, wird als Mystikerin und Wunderheilerin verehrt, bleibt jedoch der Welt zugewandt. Das Volk nennt sie Mutter der Armen. Heute gilt sie als Schutzpatronin der heimatvertriebenen Schlesier und als Symbolgestalt der deutsch-polnischen Versöhnung.