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Zum Teufel mit Multis, Managern und Millionen!

wir haben es befürchtet: Manager und Banker sind auch nur Menschen

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  • 469 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Die fette, schwarze Überschrift der Titelstory springt den beiden Empfängern des Blättchens wie ein böser, heimtückischer Panther aus dem Hinterhalt eines Dschungels über die ganze erste Seite ins Auge. „Nach über dreißig Jahren als Kassiererin in ihrer Firma wegen Mitnahme von einer Plastiktasche im Wert von 30 Cent, ohne dafür zu bezahlen, fristlos entlassen und wegen Veruntreuung von Firmenvermögen zu einer Strafe auf Bewährung verurteilt.“ Edgar Diether entschwindet den Blicken seiner Männerfreunde durch die Tür des Restaurants. Die Worte des kleinen Bankers erreichen ihn nicht mehr, „Und wir sind Millionen davongekommen. Bedanken wir uns bei den alten Göttern, unseren gnädigen Richtern. Beten wir für die Kassiererin, dass ihr Gerechtigkeit widerfährt. Sie sollte auf unsere alten Götter vertrauen und nicht auf den Anstand von Managern, die über ihren Beschäftigten in ihren Geldtürmen thronen.“ Das wäre für einen kleinen Banker eine lange und bedeutungsvolle Rede gewesen. Nicht aber für einen Ladenbesitzer eines Ladens für Fischereizubehör im Schatten eines Berges der alten Götter auf einer grünen Insel.

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Zum Teufel mit Multis, Managern und Millionen!, Kaspar Lochmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Zum Teufel mit Multis, Managern und Millionen!
Untertitel
wir haben es befürchtet: Manager und Banker sind auch nur Menschen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kaspar Lochmann
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
469
ISBN10
3955550214
ISBN13
9783955550219
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
Die fette, schwarze Überschrift der Titelstory springt den beiden Empfängern des Blättchens wie ein böser, heimtückischer Panther aus dem Hinterhalt eines Dschungels über die ganze erste Seite ins Auge. „Nach über dreißig Jahren als Kassiererin in ihrer Firma wegen Mitnahme von einer Plastiktasche im Wert von 30 Cent, ohne dafür zu bezahlen, fristlos entlassen und wegen Veruntreuung von Firmenvermögen zu einer Strafe auf Bewährung verurteilt.“ Edgar Diether entschwindet den Blicken seiner Männerfreunde durch die Tür des Restaurants. Die Worte des kleinen Bankers erreichen ihn nicht mehr, „Und wir sind Millionen davongekommen. Bedanken wir uns bei den alten Göttern, unseren gnädigen Richtern. Beten wir für die Kassiererin, dass ihr Gerechtigkeit widerfährt. Sie sollte auf unsere alten Götter vertrauen und nicht auf den Anstand von Managern, die über ihren Beschäftigten in ihren Geldtürmen thronen.“ Das wäre für einen kleinen Banker eine lange und bedeutungsvolle Rede gewesen. Nicht aber für einen Ladenbesitzer eines Ladens für Fischereizubehör im Schatten eines Berges der alten Götter auf einer grünen Insel.