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- 215 Seiten
- 8 Lesestunden
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»Der Grabstein war umgefallen.« Diese unerhörte Begebenheit konfrontiert Paula, denn es ist der Grabstein ihrer Mutter. Sie setzt sich darauf und wird bald von einem merkwürdigen Fremden besucht, der ihr ein Pfefferminzbonbon anbietet – ein Pfefferminzbonbonvertreter. In seinen Gesprächen erzählt sie Geschichten aus ihrem Leben und von ihrer Mutter, die sowohl wahr als auch erfunden sein können. Fast täglich trifft sie ihn auf dem Friedhof, während sie an der Übersetzung eines englischen Schauerromans über Spinnen arbeitet, die sich in ihr Leben drängen, zusammen mit Erinnerungen und Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Die Realität entgleitet ihr zunehmend, was sie in einen heiteren, manchmal verzweifelten Schwebezustand versetzt, in dem alles möglich erscheint, selbst das Auftauchen einer männlichen Pygmalion-Figur. Der Roman von Hanne Kulessa beleuchtet die Fallstricke jeder Biographie und die Möglichkeit, alle möglichen Lebenswege in einem einzigen zu vereinen. Am Ende tritt der Große Schwarze Akt (ein Gemälde von Jean Fautrier) ins Licht, der Grabstein wird wieder aufgerichtet, und für einen Moment herrscht Frieden auf dem Friedhof.
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Der große schwarze Akt, Hanne Kulessa
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2008
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 5,99 €inkl. MwSt.
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Der große schwarze Akt
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Hanne Kulessa
- Verlag
- Weidle
- Erscheinungsdatum
- 2008
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 215
- ISBN10
- 3938803096
- ISBN13
- 9783938803097
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik
- Beschreibung
- »Der Grabstein war umgefallen.« Diese unerhörte Begebenheit konfrontiert Paula, denn es ist der Grabstein ihrer Mutter. Sie setzt sich darauf und wird bald von einem merkwürdigen Fremden besucht, der ihr ein Pfefferminzbonbon anbietet – ein Pfefferminzbonbonvertreter. In seinen Gesprächen erzählt sie Geschichten aus ihrem Leben und von ihrer Mutter, die sowohl wahr als auch erfunden sein können. Fast täglich trifft sie ihn auf dem Friedhof, während sie an der Übersetzung eines englischen Schauerromans über Spinnen arbeitet, die sich in ihr Leben drängen, zusammen mit Erinnerungen und Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Die Realität entgleitet ihr zunehmend, was sie in einen heiteren, manchmal verzweifelten Schwebezustand versetzt, in dem alles möglich erscheint, selbst das Auftauchen einer männlichen Pygmalion-Figur. Der Roman von Hanne Kulessa beleuchtet die Fallstricke jeder Biographie und die Möglichkeit, alle möglichen Lebenswege in einem einzigen zu vereinen. Am Ende tritt der Große Schwarze Akt (ein Gemälde von Jean Fautrier) ins Licht, der Grabstein wird wieder aufgerichtet, und für einen Moment herrscht Frieden auf dem Friedhof.



