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Die Verschleppung

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»Eine ausgemergelte, schwarz gekleidete Frau schlapft, laut vor sich hinredend, mit sechs vollgepackten blauen und einem weißen Plastiksack vorbei, einer der beiden neben der Kirche stehenden Carabinieri hebt sein Bein auf eine Steinsture und schnürt sein rechtes Schuhband zusammen. Vor der geschlossenen Kirche sitzend, fällt mir ein, daß Njetotschka Wassiljewna lljaschenko in ihrem ukrainischen Heimatort Dóbenka wenige Stunden, bevor die Kolchosführer gewalttätig die Kirche schlossen und die Ikonen zerstörten, das Heilige Sakrament der Taufe empfangen hatte. Bevor sie, Jahre nach ihrer Verschleppung in einem Viecherwaggon aus der Ukraine nach Kärnten, den Jungbauern, auf dessen Hof sie als Magd gearbeitet hatte, heiratete, sagte der Dorfpfarrer, daß der Bauer sie nur ehelichen könne, wenn sie bereits in Rußland getauft worden sei. Und Njetotschka Iljaschenko erzählte dem Dorfpfarrer ihre Geschichte.«

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Die Verschleppung, Njetotschka Iljaschenko

Sprache
Erscheinungsdatum
1984
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(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Die Verschleppung
Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1984
Einband
Paperback
ISBN10
3518111779
ISBN13
9783518111772
Reihe
Bewertung
3,35 von 5 Sternen
Beschreibung
»Eine ausgemergelte, schwarz gekleidete Frau schlapft, laut vor sich hinredend, mit sechs vollgepackten blauen und einem weißen Plastiksack vorbei, einer der beiden neben der Kirche stehenden Carabinieri hebt sein Bein auf eine Steinsture und schnürt sein rechtes Schuhband zusammen. Vor der geschlossenen Kirche sitzend, fällt mir ein, daß Njetotschka Wassiljewna lljaschenko in ihrem ukrainischen Heimatort Dóbenka wenige Stunden, bevor die Kolchosführer gewalttätig die Kirche schlossen und die Ikonen zerstörten, das Heilige Sakrament der Taufe empfangen hatte. Bevor sie, Jahre nach ihrer Verschleppung in einem Viecherwaggon aus der Ukraine nach Kärnten, den Jungbauern, auf dessen Hof sie als Magd gearbeitet hatte, heiratete, sagte der Dorfpfarrer, daß der Bauer sie nur ehelichen könne, wenn sie bereits in Rußland getauft worden sei. Und Njetotschka Iljaschenko erzählte dem Dorfpfarrer ihre Geschichte.«