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Runensteine in Schweden

Studien zu Aufstellungsort und Funktion

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In der Zeit zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert wurden im heutigen Schweden über 2.600 Runensteine errichtet. Während das Augenmerk der Forschung bislang hauptsächlich auf den Inschriften und der Ornamentik lag, leistet die vorliegende Arbeit erstmals eine Grundlagenstudie zum ursprünglichen Aufstellungsort der Steine. In interdisziplinärer Herangehensweise werden zunächst das archäologische Fundumfeld und in einem weiteren Schritt die Inschriften im Hinblick auf den beabsichtigten Aufstellungsort untersucht. Grundsätzlich lassen die Resultate dieses ersten Untersuchungsteils den Schluss zu, dass die Aufstellung der Runensteine nicht dem Zufall überlassen wurde, sondern dass sie geplant an ausgewählten Plätzen errichtet wurden. Der zweite Teil der Studie widmet sich kulturanthropologischen Fragestellungen und erörtert die in der Forschung lebhaft diskutierte Funktion der Runensteine unter Berücksichtigung ihres Aufstellungsortes. In den Blick gerät dabei besonders die Totenmemoria. Die Befunde erlauben Rückschlüsse auf die zeitgenössischen Jenseitsvorstellungen und den sich wandelnden Glauben in der frühmittelalterlichen Gesellschaft.

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Runensteine in Schweden, Lydia Klös

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Titel
Runensteine in Schweden
Untertitel
Studien zu Aufstellungsort und Funktion
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lydia Klös
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
434
ISBN10
3110214644
ISBN13
9783110214642
Reihe
Beschreibung
In der Zeit zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert wurden im heutigen Schweden über 2.600 Runensteine errichtet. Während das Augenmerk der Forschung bislang hauptsächlich auf den Inschriften und der Ornamentik lag, leistet die vorliegende Arbeit erstmals eine Grundlagenstudie zum ursprünglichen Aufstellungsort der Steine. In interdisziplinärer Herangehensweise werden zunächst das archäologische Fundumfeld und in einem weiteren Schritt die Inschriften im Hinblick auf den beabsichtigten Aufstellungsort untersucht. Grundsätzlich lassen die Resultate dieses ersten Untersuchungsteils den Schluss zu, dass die Aufstellung der Runensteine nicht dem Zufall überlassen wurde, sondern dass sie geplant an ausgewählten Plätzen errichtet wurden. Der zweite Teil der Studie widmet sich kulturanthropologischen Fragestellungen und erörtert die in der Forschung lebhaft diskutierte Funktion der Runensteine unter Berücksichtigung ihres Aufstellungsortes. In den Blick gerät dabei besonders die Totenmemoria. Die Befunde erlauben Rückschlüsse auf die zeitgenössischen Jenseitsvorstellungen und den sich wandelnden Glauben in der frühmittelalterlichen Gesellschaft.