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Sprachkritik

Ansätze und Methoden der kritischen Sprachbetrachtung

Autor*innen

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  • 167 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Sprachkritik‑ so der Ausgangspunkt‑ ist die linguistisch begründete, positive wie negative Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen. Diese Einführung konzentriert sich auf das System, die Normen und den Gebrauch grammatischer und lexikalisch-semantischer Strukturen der deutschen Sprache. In diesem Rahmen wird vornehmlich die Kritik der Leistungen des Deutschen in Bezug auf die Aneignung, Wahrnehmung, Erkenntnis und Darstellung der so genannten außersprachlichen Wirklichkeit aus drei Perspektiven fokussiert: Aus der Perspektive der Linguistik steht der sprachliche Ausdruck im Mittelpunkt, dessen kommunikative Funktion als Element des sprachlichen Handelns unter dem Gesichtspunkt der Angemessenheit bewertet wird. Aus der Perspektive der Sprachdidaktik wird vor diesem Hintergrund „Sprachkritik im Deutschunterricht“ als die sprachdidaktisch fundierte und unterrichtsmethodisch modellierte kritische Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch zum Zweck des sprachlichen Lernens sowie, hauptsächlich, der sprachlichen Bildung in den Blick genommen. Ansätze und Methoden sprachkritischen Denkens und Handelns in der laienlinguistischen Öffentlichkeit schließlich werden als Kritik an Sprachgebrauchsnormen beschrieben, der nicht linguistische, sondern meist ästhetische oder politische Motive zugrunde liegen.

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Sprachkritik, Jörg Kilian

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Paperback)
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Titel
Sprachkritik
Untertitel
Ansätze und Methoden der kritischen Sprachbetrachtung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jörg Kilian
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
167
ISBN10
3110231344
ISBN13
9783110231342
Reihe
Schlagwörter
Lehrbücher
Beschreibung
Sprachkritik‑ so der Ausgangspunkt‑ ist die linguistisch begründete, positive wie negative Würdigung der menschlichen Sprache und ihrer Leistungen. Diese Einführung konzentriert sich auf das System, die Normen und den Gebrauch grammatischer und lexikalisch-semantischer Strukturen der deutschen Sprache. In diesem Rahmen wird vornehmlich die Kritik der Leistungen des Deutschen in Bezug auf die Aneignung, Wahrnehmung, Erkenntnis und Darstellung der so genannten außersprachlichen Wirklichkeit aus drei Perspektiven fokussiert: Aus der Perspektive der Linguistik steht der sprachliche Ausdruck im Mittelpunkt, dessen kommunikative Funktion als Element des sprachlichen Handelns unter dem Gesichtspunkt der Angemessenheit bewertet wird. Aus der Perspektive der Sprachdidaktik wird vor diesem Hintergrund „Sprachkritik im Deutschunterricht“ als die sprachdidaktisch fundierte und unterrichtsmethodisch modellierte kritische Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch zum Zweck des sprachlichen Lernens sowie, hauptsächlich, der sprachlichen Bildung in den Blick genommen. Ansätze und Methoden sprachkritischen Denkens und Handelns in der laienlinguistischen Öffentlichkeit schließlich werden als Kritik an Sprachgebrauchsnormen beschrieben, der nicht linguistische, sondern meist ästhetische oder politische Motive zugrunde liegen.