Bookbot

Zwischen Markt und Profession

Betriebswirte in Deutschland im Spannungsfeld von Bildungs- und Wirtschaftsburgertum (1900-1945) (Transparent, 11)

Autor*innen

Mehr zum Buch

Betriebswirte besetzen heute Spitzenpositionen in der Wirtschaft und genießen ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Das war nicht immer so. Als die Disziplin um die Jahrhundertwende an den Handelshochschulen etabliert wurde, traf sie sowohl bei den traditionellen Bildungseliten als auch bei Kaufleuten und Unternehmern auf Ablehnung und Spott. Heike Franz untersucht die Etablierung eines neuen kaufmännischen Studienganges, die Herausbildung und Ausdifferenzierung der Betriebswirtschaftslehre als wissenschaftliche Disziplin sowie die Formierung der Betriebswirte als akademische Berufsgruppe. Sie analysiert vor allem die Professionalisierungs- und Arbeitsmarktpolitik des Verbandes Deutscher Diplom-Kaufleute, fragt aber auch nach der Bedeutung der wirtschaftlichen Veränderungen seit den 1880er Jahren für die Entstehung der Handelshochschulen und der Betriebswirtschaftslehre. Der Schwerpunkt liegt auf berufs- und professionalisierungsgeschichtlichen Fragestellungen. Das Thema hat daneben eine wichtige bürgertumsgeschichtliche Dimension, markieren die Betriebswirte doch eine wichtige Schnittstelle zwischen Bildungs- und Wirtschaftsbürgertum. Die Arbeit verbindet also auf interessante Weise Professionalisierungs- und Bürgertumsgeschichte.

Buchkauf

Zwischen Markt und Profession, Heike Franz

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Zwischen Markt und Profession
Untertitel
Betriebswirte in Deutschland im Spannungsfeld von Bildungs- und Wirtschaftsburgertum (1900-1945) (Transparent, 11)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heike Franz
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
Seitenzahl
341
ISBN10
3525356765
ISBN13
9783525356760
Reihe
Beschreibung
Betriebswirte besetzen heute Spitzenpositionen in der Wirtschaft und genießen ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Das war nicht immer so. Als die Disziplin um die Jahrhundertwende an den Handelshochschulen etabliert wurde, traf sie sowohl bei den traditionellen Bildungseliten als auch bei Kaufleuten und Unternehmern auf Ablehnung und Spott. Heike Franz untersucht die Etablierung eines neuen kaufmännischen Studienganges, die Herausbildung und Ausdifferenzierung der Betriebswirtschaftslehre als wissenschaftliche Disziplin sowie die Formierung der Betriebswirte als akademische Berufsgruppe. Sie analysiert vor allem die Professionalisierungs- und Arbeitsmarktpolitik des Verbandes Deutscher Diplom-Kaufleute, fragt aber auch nach der Bedeutung der wirtschaftlichen Veränderungen seit den 1880er Jahren für die Entstehung der Handelshochschulen und der Betriebswirtschaftslehre. Der Schwerpunkt liegt auf berufs- und professionalisierungsgeschichtlichen Fragestellungen. Das Thema hat daneben eine wichtige bürgertumsgeschichtliche Dimension, markieren die Betriebswirte doch eine wichtige Schnittstelle zwischen Bildungs- und Wirtschaftsbürgertum. Die Arbeit verbindet also auf interessante Weise Professionalisierungs- und Bürgertumsgeschichte.