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Revolten des Körpers

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  • 76 Seiten
  • 3 Lesestunden

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Ein provokanter, analytischer und literarisch brillanter Essay über die Abschaffung der Wirklichkeit, der als Bestandsaufnahme der heutigen Gesellschaft dient. Der Autor, mit einem scharfen Blick für das Wesentliche, untersucht einen Zustand, in dem Simulationen das Reale ersetzen, und fragt nach den verbleibenden Möglichkeiten des Individuums. Ist das Subjekt dort am vollkommensten, wo alle Inhalte beseitigt wurden? Wie reagiert der Körper auf diese Entfremdung? Der Essay beleuchtet die letzte Revolte des Körpers gegen seine Ausschaltung, sichtbar gemacht durch den Skandal Aids. Der Autor hinterlässt das 'Haus ohne Menschen' und reflektiert seine Erfahrungen im Westen, während er die Fortschrittsmentalität dieser Region kritisch betrachtet. Mit den Konzepten des entleerten Subjekts und der Virtualität schärft er seine analytischen Werkzeuge und greift zentrale Gedanken zeitgenössischer französischer Theoretiker wie Baudrillard und Lacan auf. Der Text stellt die provokante Frage, ob eine Rückkehr zur Realität möglich ist, und zeigt, dass es eine Sprache gibt, die über den Verlust der Sprache hinausweist. Der Essay wird ergänzt durch den literarischen Text 'Text', entstanden nach einem Besuch in Auschwitz, sowie 12 s/w Fotografien von Ute Döring. Der Essay erhielt das Förderstipendium Essay der Stiftung Niedersachsen und wurde in 'Sinn und Form' teilweise abgedruckt.

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Revolten des Körpers, Kurt Drawert

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Paperback),
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Titel
Revolten des Körpers
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kurt Drawert
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Paperback
Seitenzahl
76
ISBN10
3929085224
ISBN13
9783929085228
Reihe
Schlagwörter
Kunst & Kultur
Beschreibung
Ein provokanter, analytischer und literarisch brillanter Essay über die Abschaffung der Wirklichkeit, der als Bestandsaufnahme der heutigen Gesellschaft dient. Der Autor, mit einem scharfen Blick für das Wesentliche, untersucht einen Zustand, in dem Simulationen das Reale ersetzen, und fragt nach den verbleibenden Möglichkeiten des Individuums. Ist das Subjekt dort am vollkommensten, wo alle Inhalte beseitigt wurden? Wie reagiert der Körper auf diese Entfremdung? Der Essay beleuchtet die letzte Revolte des Körpers gegen seine Ausschaltung, sichtbar gemacht durch den Skandal Aids. Der Autor hinterlässt das 'Haus ohne Menschen' und reflektiert seine Erfahrungen im Westen, während er die Fortschrittsmentalität dieser Region kritisch betrachtet. Mit den Konzepten des entleerten Subjekts und der Virtualität schärft er seine analytischen Werkzeuge und greift zentrale Gedanken zeitgenössischer französischer Theoretiker wie Baudrillard und Lacan auf. Der Text stellt die provokante Frage, ob eine Rückkehr zur Realität möglich ist, und zeigt, dass es eine Sprache gibt, die über den Verlust der Sprache hinausweist. Der Essay wird ergänzt durch den literarischen Text 'Text', entstanden nach einem Besuch in Auschwitz, sowie 12 s/w Fotografien von Ute Döring. Der Essay erhielt das Förderstipendium Essay der Stiftung Niedersachsen und wurde in 'Sinn und Form' teilweise abgedruckt.