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Wer zu dem kleinen Kreis derer gehört, die sich für deutschsprachige Gegenwartsyrik interessieren, zugleich aber den Namen Hans Brinkmann nicht kennt, hat schlicht etwas verpasst. Glauben Sie jetzt vielleicht nicht, is aber so. Klug, anspielungsreich, rhythmisch, mit scharfem Sprachwitz reflektiert er nicht mehr und nicht weniger als uns, die Gesellschaft, unsere Gegenwart (mit Blick in Vergangenheit und Zukunft): Politik, Arbeit, Leben, Kunst. Dass da einer was zu sagen hat, dass uns da einer was zum Grübeln und zum Schmunzeln (obwohl Vieles ja eigentlich zum Heulen ist) vorlegt, wird schnell klar, wobei die Texte Klarheit keineswegs anstreben. Es ist ja immernoch Kunst und die will spielen, provozieren, Fragen und Fallen stellen, kurz: unser angestaubtes Oberstübchen ausfegen. Eine überaus lohnende Lektüre; aber wer kann, sollte Brinkmann einmal selbst erleben, mit seinem herrlich genuschelten sächsischen Zungenschlag entfalten die Texte vollends ihren Zauber. Mit dem nunmehr achten Buch im Eichenspinner Verlag wäre es eigentlich mal an der Zeit, dass der Autor vom sehr geheimen Geheimtipp zum mittelgeheimem Geheimtipp avanciert. Oder?

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Inhalte, Hans Brinkmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Inhalte
Untertitel
Gedichte und Notizen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Brinkmann
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
112
ISBN10
3939927171
ISBN13
9783939927174
Reihe
Beschreibung
Wer zu dem kleinen Kreis derer gehört, die sich für deutschsprachige Gegenwartsyrik interessieren, zugleich aber den Namen Hans Brinkmann nicht kennt, hat schlicht etwas verpasst. Glauben Sie jetzt vielleicht nicht, is aber so. Klug, anspielungsreich, rhythmisch, mit scharfem Sprachwitz reflektiert er nicht mehr und nicht weniger als uns, die Gesellschaft, unsere Gegenwart (mit Blick in Vergangenheit und Zukunft): Politik, Arbeit, Leben, Kunst. Dass da einer was zu sagen hat, dass uns da einer was zum Grübeln und zum Schmunzeln (obwohl Vieles ja eigentlich zum Heulen ist) vorlegt, wird schnell klar, wobei die Texte Klarheit keineswegs anstreben. Es ist ja immernoch Kunst und die will spielen, provozieren, Fragen und Fallen stellen, kurz: unser angestaubtes Oberstübchen ausfegen. Eine überaus lohnende Lektüre; aber wer kann, sollte Brinkmann einmal selbst erleben, mit seinem herrlich genuschelten sächsischen Zungenschlag entfalten die Texte vollends ihren Zauber. Mit dem nunmehr achten Buch im Eichenspinner Verlag wäre es eigentlich mal an der Zeit, dass der Autor vom sehr geheimen Geheimtipp zum mittelgeheimem Geheimtipp avanciert. Oder?