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"Friede auf Erden"

Religöse Semantiken und Konzepte der Friedens im 20. Jahrhundert

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  • 306 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Religion in der Politik wird oft mit Gewalt und Terror assoziiert, während die friedlichen Einflüsse religiöser Sprache und Konzepte übersehen werden. Viele europäische Friedensbewegungen des 20. Jahrhunderts stützten sich auf religiöse, meist christliche Semantiken oder sakralisierten säkulare Konzepte. Christen begründeten ihr Engagement für „Frieden auf Erden“ religiös und prägten das Verständnis von Frieden über ihre Gemeinschaften hinaus. Selbst säkulare Friedensinitiativen verwendeten häufig religiöse Begriffe und Symbole, um Anschlussfähigkeit zu schaffen und ihren Anliegen einen tieferen Sinn zu verleihen. Dennoch ist wenig über die Ursachen und Auswirkungen dieser religiösen Diffundierungs- und Sakralisierungsprozesse im Friedensdenken bekannt. Der vorliegende Band bietet erste Einblicke in die religiösen Konzeptbildungen und Semantiken des Friedens im „Jahrhundert der Gewalt“. Anhand von Fallstudien zu säkularen und religiösen Friedensinitiativen, päpstlichen Verlautbarungen, ökumenischen Bündnissen, Katholikentagen, protestantischer Theologie sowie kirchlicher und sozialdemokratischer Politik wird der Fokus auf Deutschland gelegt. Ergänzende Arbeiten zu Großbritannien, Spanien und den Niederlanden runden die Analyse ab.

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"Friede auf Erden", Helke Stadtland

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
Einband
(Paperback),
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Titel
"Friede auf Erden"
Untertitel
Religöse Semantiken und Konzepte der Friedens im 20. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Helke Stadtland
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
306
ISBN10
3837501418
ISBN13
9783837501414
Reihe
Beschreibung
Religion in der Politik wird oft mit Gewalt und Terror assoziiert, während die friedlichen Einflüsse religiöser Sprache und Konzepte übersehen werden. Viele europäische Friedensbewegungen des 20. Jahrhunderts stützten sich auf religiöse, meist christliche Semantiken oder sakralisierten säkulare Konzepte. Christen begründeten ihr Engagement für „Frieden auf Erden“ religiös und prägten das Verständnis von Frieden über ihre Gemeinschaften hinaus. Selbst säkulare Friedensinitiativen verwendeten häufig religiöse Begriffe und Symbole, um Anschlussfähigkeit zu schaffen und ihren Anliegen einen tieferen Sinn zu verleihen. Dennoch ist wenig über die Ursachen und Auswirkungen dieser religiösen Diffundierungs- und Sakralisierungsprozesse im Friedensdenken bekannt. Der vorliegende Band bietet erste Einblicke in die religiösen Konzeptbildungen und Semantiken des Friedens im „Jahrhundert der Gewalt“. Anhand von Fallstudien zu säkularen und religiösen Friedensinitiativen, päpstlichen Verlautbarungen, ökumenischen Bündnissen, Katholikentagen, protestantischer Theologie sowie kirchlicher und sozialdemokratischer Politik wird der Fokus auf Deutschland gelegt. Ergänzende Arbeiten zu Großbritannien, Spanien und den Niederlanden runden die Analyse ab.