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Die Freiheit von Sprache und Dichtung ist nicht selbstverständlich. Weil Literatur angewiesen ist auf Vermittlung, kann jede Einschränkung ihrer Vermittlungswege sie empfindlich verletzen (wie Detering in »Zum Beispiel Ungarn« zeigt). Weil aber Literatur immer auch ihre eigenen Institutionen zu unterlaufen und zu erneuern vermag, ist Kulturpessimismus keine Option. Deterings Reden und Essays umspannen Institutionen der literarischen Öffentlichkeit vom Lektorat bis zum Nobelpreis, vom Feuilleton bis zur Forschung. Immer zeichnet sie eine Liebe zu Sprache und Literatur aus, die den Lyriker und Literaturwissenschaftler in all seinen Arbeiten bestimmt – und die ansteckend ist.
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Die Öffentlichkeit der Literatur, Heinrich Detering
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2016
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- Titel
- Die Öffentlichkeit der Literatur
- Untertitel
- Reden und Randnotizen (Was bedeutet das alles?)
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Heinrich Detering
- Verlag
- Reclam
- Erscheinungsdatum
- 2016
- Seitenzahl
- 80
- ISBN10
- 3150193877
- ISBN13
- 9783150193877
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Meinungsjournalismus, Reden und Äußerungen
- Beschreibung
- Die Freiheit von Sprache und Dichtung ist nicht selbstverständlich. Weil Literatur angewiesen ist auf Vermittlung, kann jede Einschränkung ihrer Vermittlungswege sie empfindlich verletzen (wie Detering in »Zum Beispiel Ungarn« zeigt). Weil aber Literatur immer auch ihre eigenen Institutionen zu unterlaufen und zu erneuern vermag, ist Kulturpessimismus keine Option. Deterings Reden und Essays umspannen Institutionen der literarischen Öffentlichkeit vom Lektorat bis zum Nobelpreis, vom Feuilleton bis zur Forschung. Immer zeichnet sie eine Liebe zu Sprache und Literatur aus, die den Lyriker und Literaturwissenschaftler in all seinen Arbeiten bestimmt – und die ansteckend ist.