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Gandhi als Glaubender

Eine indisch-christliche Sichtweise - Sonderausgabe Edition Pace

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George Pattery, bis 2020 Präsident der Süd-Asiatischen Jesuitenprovinzen, betont in dieser Arbeit die oft übersehene religiöse Dimension Gandhis, die für sein Verständnis entscheidend ist. Mahatma Gandhi war der erste, der aktive Gewaltfreiheit als Prinzip für politische und gesellschaftliche Handlungen etablierte. Sein Lebenswerk eröffnet neue Perspektiven zur Bergpredigt Jesu und zur Kreuzestheologie und hat bedeutende Persönlichkeiten wie Martin Luther King und Nelson Mandela inspiriert. In Europa ist die Auseinandersetzung mit Gandhis Ideen und Erfahrungen jedoch gering, besonders innerhalb der Kirchen. Seit den Reiseplänen von Dietrich Bonhoeffer in den 1930er Jahren wird Indien in der europäischen Theologie kaum beachtet. Diese erstmals in deutscher Übersetzung vorliegende katholisch-theologische Arbeit aus dem indischen Diskurs analysiert Gandhis Praxis der aktiven Gewaltfreiheit und deren religiöse sowie philosophische Hintergründe. Diese Perspektive gewinnt an Bedeutung im Kontext von Papst Franziskus' Aufruf zur aktiven Gewaltfreiheit als christlichem Lebensstil. Gandhi lehrt, dass wir durch Gewaltfreiheit andere mit tiefem Mitgefühl und wahrer Offenheit erreichen können, jenseits von Entfremdung.

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Gandhi als Glaubender, George Pattery S.J.

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
Einband
(Paperback),
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Titel
Gandhi als Glaubender
Untertitel
Eine indisch-christliche Sichtweise - Sonderausgabe Edition Pace
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
242
ISBN10
3755700565
ISBN13
9783755700562
Reihe
Beschreibung
George Pattery, bis 2020 Präsident der Süd-Asiatischen Jesuitenprovinzen, betont in dieser Arbeit die oft übersehene religiöse Dimension Gandhis, die für sein Verständnis entscheidend ist. Mahatma Gandhi war der erste, der aktive Gewaltfreiheit als Prinzip für politische und gesellschaftliche Handlungen etablierte. Sein Lebenswerk eröffnet neue Perspektiven zur Bergpredigt Jesu und zur Kreuzestheologie und hat bedeutende Persönlichkeiten wie Martin Luther King und Nelson Mandela inspiriert. In Europa ist die Auseinandersetzung mit Gandhis Ideen und Erfahrungen jedoch gering, besonders innerhalb der Kirchen. Seit den Reiseplänen von Dietrich Bonhoeffer in den 1930er Jahren wird Indien in der europäischen Theologie kaum beachtet. Diese erstmals in deutscher Übersetzung vorliegende katholisch-theologische Arbeit aus dem indischen Diskurs analysiert Gandhis Praxis der aktiven Gewaltfreiheit und deren religiöse sowie philosophische Hintergründe. Diese Perspektive gewinnt an Bedeutung im Kontext von Papst Franziskus' Aufruf zur aktiven Gewaltfreiheit als christlichem Lebensstil. Gandhi lehrt, dass wir durch Gewaltfreiheit andere mit tiefem Mitgefühl und wahrer Offenheit erreichen können, jenseits von Entfremdung.