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Die Sicherheitspolizei in Estland 1941 - 1944

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  • 286 Seiten
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Die Kollaboration mit deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg bleibt ein brisantes Thema, das auch heute politische Aufmerksamkeit erregt. Während West- und Mitteleuropa gut erforscht sind, wurden zuverlässige Ergebnisse zu den 1941–1944 besetzten Gebieten der Sowjetunion erst nach der Öffnung der Archive verfügbar. Das neue Werk von Ruth Bettina Birn behandelt einen außergewöhnlichen Fall von Kollaboration, in dem einheimische, nichtdeutsche Akteure aktiv in die deutsche Herrschaftsausübung involviert waren. Im Mittelpunkt steht die Dienststelle des 'Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD Estland' in Reval, die nach der Eroberung durch die Wehrmacht im August 1941 eingerichtet wurde. Diese Dienststelle war in einen deutschen und einen estnischen Teil gegliedert. Obwohl der deutsche Part dominierte, waren die estnischen Sipo-Dienststellen entscheidend für die Effektivität der Unterdrückung und Verfolgung tatsächlicher und vermeintlicher Gegner des Regimes. Die Autorin stützt sich auf eine Fülle von Quellen, darunter etwa 5.000 gemeinsam bearbeitete Fallakten und weitere Materialien aus verschiedenen Ländern. Sie bietet ein präzises Bild der Repressionsstruktur in Estland, beleuchtet die Strafpraxis gegen verschiedene Gruppen und analysiert die Beziehungen zwischen deutschen und estnischen Angehörigen der Sicherheitspolizei. Das Schlusskapitel thematisiert den juristischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema nac

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Die Sicherheitspolizei in Estland 1941 - 1944, Ruth Bettina Birn

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
Einband
(Hardcover),
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Beschädigt
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Titel
Die Sicherheitspolizei in Estland 1941 - 1944
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
286
ISBN10
3506756141
ISBN13
9783506756145
Reihe
Beschreibung
Die Kollaboration mit deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg bleibt ein brisantes Thema, das auch heute politische Aufmerksamkeit erregt. Während West- und Mitteleuropa gut erforscht sind, wurden zuverlässige Ergebnisse zu den 1941–1944 besetzten Gebieten der Sowjetunion erst nach der Öffnung der Archive verfügbar. Das neue Werk von Ruth Bettina Birn behandelt einen außergewöhnlichen Fall von Kollaboration, in dem einheimische, nichtdeutsche Akteure aktiv in die deutsche Herrschaftsausübung involviert waren. Im Mittelpunkt steht die Dienststelle des 'Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD Estland' in Reval, die nach der Eroberung durch die Wehrmacht im August 1941 eingerichtet wurde. Diese Dienststelle war in einen deutschen und einen estnischen Teil gegliedert. Obwohl der deutsche Part dominierte, waren die estnischen Sipo-Dienststellen entscheidend für die Effektivität der Unterdrückung und Verfolgung tatsächlicher und vermeintlicher Gegner des Regimes. Die Autorin stützt sich auf eine Fülle von Quellen, darunter etwa 5.000 gemeinsam bearbeitete Fallakten und weitere Materialien aus verschiedenen Ländern. Sie bietet ein präzises Bild der Repressionsstruktur in Estland, beleuchtet die Strafpraxis gegen verschiedene Gruppen und analysiert die Beziehungen zwischen deutschen und estnischen Angehörigen der Sicherheitspolizei. Das Schlusskapitel thematisiert den juristischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema nac