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Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters - 12: Das Papstwahldekret von 1059

Überlieferung und Textgestalt

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  • 137 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Trotz zahlloser Arbeiten uber das Papstwahldekret von 1059 ist dessen handschriftliche Uberlieferung ungenugend erforscht. Diese Lucke will die vorliegende Arbeit schliessen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht eine Handschrift franzosischen Ursprungs in Bergamo, die das echte Papstwahldekret mitsamt den Unterschriften der Kardinale und Bischofe uberliefert, die bisher nur aus der verfalschten Fassung bekannt waren. Daraus sowie aus unbeachtet gebliebenen Codices der verfalschten Fassung und anderen mit der Lateransynode zusammenhangenden Dokumenten ergibt sich, dass Hildebrand, der nachmalige Papst Gregor VII., das Papstwahldekret nicht unterschrieben hat. Die verbreiterte Handschriftenbasis macht eine Neubewertung der Zusammenhange der Codices der verfalschten Fassung sowie ein naheres Eingehen auf Kurzformen beider Fassungen moglich. Einige nur in der Falschung uberlieferte Passagen des Dekrets werden als Zutat der Falscher erwiesen und die Fragen nach Absicht und Entstehung der Verfalschung neu untersucht. Ein Textanhang bietet eine Neuedition des Papstwahldekrets in der echten und verfalschten Fassung sowie der bisher bekannten Kurzfassungen. Ein Register erschliesst das Werk.

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Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters - 12: Das Papstwahldekret von 1059, Detlev Jasper

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
Einband
(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters - 12: Das Papstwahldekret von 1059
Untertitel
Überlieferung und Textgestalt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Detlev Jasper
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Hardcover
Seitenzahl
137
ISBN10
3799557121
ISBN13
9783799557122
Reihe
Beschreibung
Trotz zahlloser Arbeiten uber das Papstwahldekret von 1059 ist dessen handschriftliche Uberlieferung ungenugend erforscht. Diese Lucke will die vorliegende Arbeit schliessen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht eine Handschrift franzosischen Ursprungs in Bergamo, die das echte Papstwahldekret mitsamt den Unterschriften der Kardinale und Bischofe uberliefert, die bisher nur aus der verfalschten Fassung bekannt waren. Daraus sowie aus unbeachtet gebliebenen Codices der verfalschten Fassung und anderen mit der Lateransynode zusammenhangenden Dokumenten ergibt sich, dass Hildebrand, der nachmalige Papst Gregor VII., das Papstwahldekret nicht unterschrieben hat. Die verbreiterte Handschriftenbasis macht eine Neubewertung der Zusammenhange der Codices der verfalschten Fassung sowie ein naheres Eingehen auf Kurzformen beider Fassungen moglich. Einige nur in der Falschung uberlieferte Passagen des Dekrets werden als Zutat der Falscher erwiesen und die Fragen nach Absicht und Entstehung der Verfalschung neu untersucht. Ein Textanhang bietet eine Neuedition des Papstwahldekrets in der echten und verfalschten Fassung sowie der bisher bekannten Kurzfassungen. Ein Register erschliesst das Werk.