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Das große Jagen

auf der Suche nach dem erfolgreichen Leben

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  • 198 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Vom Hero zum Zero: für Misserfolg haben wir nicht vorgebaut. Nach vielen fetten Jahren steckt die Erfolgsgesellschaft in der Krise. Das trifft auch Leute, die damit nie gerechnet hätten. Was hat den Wettstreit um Rang und Namen eigentlich bestimmt, und wie sieht das Leben jenseits dieser Statuszone aus? Die Konjunkturdaten sind zum Gottesgericht des 21. Jahrhunderts geworden, sie kommen über uns wie seinerzeit das Schicksal, und das ist nicht gut, wenn sie nicht gut sind. Inzwischen stehen nicht nur die ungelernten Arbeiter auf der Straße, sondern Scharen von Menschen, die viele Jahre lang auf der Erfolgsspur wandelten und einen Lebenslauf haben, der vor lauter guten Referenzen aus den Nähten platzt. Ein paar sind selbst schuld, das ist amtlich. Aber die anderen? Haben nicht auch sie in der Erfolgsgesellschaft gelernt, dass man mit Willen, Ehrgeiz, Talent und Einsatz alles erreichen kann? Dass das viele Geld, das man dabei verdienen kann, unbedingt in einen modischen, geschmackvollen Lebensstil und makellose Fitness und Wellness von Körper und Geist investiert werden muß? Jeder konnte in der obersten Liga mitspielen. Jetzt scheint es, dass die Spülmittelwerbung doch recht hat: der gute Wille allein genügt nicht mehr.

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Das große Jagen, Martin Hecht

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
Einband
(Paperback)
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Titel
Das große Jagen
Untertitel
auf der Suche nach dem erfolgreichen Leben
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Hecht
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
198
ISBN10
3423243880
ISBN13
9783423243889
Reihe
Beschreibung
Vom Hero zum Zero: für Misserfolg haben wir nicht vorgebaut. Nach vielen fetten Jahren steckt die Erfolgsgesellschaft in der Krise. Das trifft auch Leute, die damit nie gerechnet hätten. Was hat den Wettstreit um Rang und Namen eigentlich bestimmt, und wie sieht das Leben jenseits dieser Statuszone aus? Die Konjunkturdaten sind zum Gottesgericht des 21. Jahrhunderts geworden, sie kommen über uns wie seinerzeit das Schicksal, und das ist nicht gut, wenn sie nicht gut sind. Inzwischen stehen nicht nur die ungelernten Arbeiter auf der Straße, sondern Scharen von Menschen, die viele Jahre lang auf der Erfolgsspur wandelten und einen Lebenslauf haben, der vor lauter guten Referenzen aus den Nähten platzt. Ein paar sind selbst schuld, das ist amtlich. Aber die anderen? Haben nicht auch sie in der Erfolgsgesellschaft gelernt, dass man mit Willen, Ehrgeiz, Talent und Einsatz alles erreichen kann? Dass das viele Geld, das man dabei verdienen kann, unbedingt in einen modischen, geschmackvollen Lebensstil und makellose Fitness und Wellness von Körper und Geist investiert werden muß? Jeder konnte in der obersten Liga mitspielen. Jetzt scheint es, dass die Spülmittelwerbung doch recht hat: der gute Wille allein genügt nicht mehr.