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Über den Sex, den Romane verschweigen

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  • 150 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Es kommt doch immer heraus, zumindest in der Literatur. Zu allen Zeiten füllte das erfahrene Publikum in seiner Vorstellung die Lücken, wenn der Sex der Liebenden nicht explizit erzählt wurde. Autoren wie Flaubert und Fontane durften einst nichts zeigen, fanden aber Wege, die verbotenen Akte vor aller Augen geschehen zu lassen. Und heute, wo anything goes gilt und das Angebot an erotischen Bildern reichlich ist? Auf welche Spiele mit der Liebe einigen sich aktuelle Romane mit ihren Leser:innen? Wie geht Zurückhaltung ohne Prüderie? Dieser schwungvolle Essay betrachtet das Spiel und seine Regeln mit Witz und unterhaltsamen Seitenblicken auf die Weltliteratur. Am Anfang steht Homers Beschreibung von Odysseus‘ Abenteuern auf den »Lagern der Liebe«, und am Ende geht es um die Frage, was es auf sich hat mit dem Phänomen der »Sexbeschreibungsverweigerung« in der Gegenwartsliteratur, in der Peter Handke als Haupt- und Totalverweigerer agiert.

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Über den Sex, den Romane verschweigen, Stefan Busch

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
Einband
(Paperback)
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Titel
Über den Sex, den Romane verschweigen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefan Busch
Einband
Paperback
Seitenzahl
150
ISBN10
391073250X
ISBN13
9783910732506
Reihe
Beschreibung
Es kommt doch immer heraus, zumindest in der Literatur. Zu allen Zeiten füllte das erfahrene Publikum in seiner Vorstellung die Lücken, wenn der Sex der Liebenden nicht explizit erzählt wurde. Autoren wie Flaubert und Fontane durften einst nichts zeigen, fanden aber Wege, die verbotenen Akte vor aller Augen geschehen zu lassen. Und heute, wo anything goes gilt und das Angebot an erotischen Bildern reichlich ist? Auf welche Spiele mit der Liebe einigen sich aktuelle Romane mit ihren Leser:innen? Wie geht Zurückhaltung ohne Prüderie? Dieser schwungvolle Essay betrachtet das Spiel und seine Regeln mit Witz und unterhaltsamen Seitenblicken auf die Weltliteratur. Am Anfang steht Homers Beschreibung von Odysseus‘ Abenteuern auf den »Lagern der Liebe«, und am Ende geht es um die Frage, was es auf sich hat mit dem Phänomen der »Sexbeschreibungsverweigerung« in der Gegenwartsliteratur, in der Peter Handke als Haupt- und Totalverweigerer agiert.