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Louise Aston, geboren 1814 in Groningen als jüngstes von vier Kindern eines Konsistorialrats, heiratete mit 17 Jahren gegen ihren Willen den englischen Fabrikanten Samuel Aston. Ihr extravagantes Leben führte in Magdeburg und Göttingen zu wiederholten Skandalen. Nach der Scheidung 1839 lebte sie ihren Nonkonformismus offen aus, kleidete sich in Männerkleidung, rauchte öffentlich und führte offene Beziehungen. Dies führte zu polizeilicher Überwachung und schließlich zu ihrer Ausweisung als staatsgefährliche Person. Neben einer Reihe von Romanen verfasste sie radikale Gedichte, die ihr heftige Kritik aus der Frauenbewegung einbrachten. Zudem war sie Herausgeberin der politischen Wochenzeitschrift Der Freischarler, die sich mit Kunst und sozialem Leben beschäftigte. 1871 starb Louise Aston verarmt und politisch resigniert im Alter von 57 Jahren in Wangen im Allgäu an Brustwassersucht. Die Neuausgabe ihrer Werke bietet eine umfassende Biographie und führt die Paginierung der Erstausgabe von 1847 als Marginalie zeilengenau mit.
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Aus dem Leben einer Frau, Luise Aston
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Einband
- (Paperback)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Aus dem Leben einer Frau
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Luise Aston
- Verlag
- Hofenberg
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 70
- ISBN10
- 3843079420
- ISBN13
- 9783843079426
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Belletristik, Historisches Thema
- Beschreibung
- Louise Aston, geboren 1814 in Groningen als jüngstes von vier Kindern eines Konsistorialrats, heiratete mit 17 Jahren gegen ihren Willen den englischen Fabrikanten Samuel Aston. Ihr extravagantes Leben führte in Magdeburg und Göttingen zu wiederholten Skandalen. Nach der Scheidung 1839 lebte sie ihren Nonkonformismus offen aus, kleidete sich in Männerkleidung, rauchte öffentlich und führte offene Beziehungen. Dies führte zu polizeilicher Überwachung und schließlich zu ihrer Ausweisung als staatsgefährliche Person. Neben einer Reihe von Romanen verfasste sie radikale Gedichte, die ihr heftige Kritik aus der Frauenbewegung einbrachten. Zudem war sie Herausgeberin der politischen Wochenzeitschrift Der Freischarler, die sich mit Kunst und sozialem Leben beschäftigte. 1871 starb Louise Aston verarmt und politisch resigniert im Alter von 57 Jahren in Wangen im Allgäu an Brustwassersucht. Die Neuausgabe ihrer Werke bietet eine umfassende Biographie und führt die Paginierung der Erstausgabe von 1847 als Marginalie zeilengenau mit.