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Und dann das mit dir ...

Aufzeichnungen einer Psychiatrie-Erfahrenen

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  • 80 Seiten
  • 3 Lesestunden

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Mit Gurten ans Bett gefesselt und in Massenschlafsälen ruhiggestellt – solche Erfahrungen waren für Psychiatrie-Patienten nicht lange her. Viele Leidensgeschichten sind bis heute unerzählt. Trotz aller Fortschritte werden psychisch kranke Menschen weiterhin stigmatisiert. Der Bericht einer Psychiatrie-Erfahrenen möchte Betroffenen eine Stimme geben und Vorurteile abbauen. Heinke Pieper beschreibt, wie sie 1978 als Teenager mit den Symptomen ihrer Krankheit konfrontiert wurde. Der frühe Tod ihrer Mutter brachte sie in die Nervenklinik und leitete eine lange Odyssee durch verschiedene Einrichtungen ein. Die Autorin schildert ungeschönt ihre Symptome und die menschenunwürdige Behandlung in Kliniken sowie die Reaktionen eines oft hilflosen oder gleichgültigen Umfelds. Über zwanzig Jahre vergehen, bis sie wie eine mündige Patientin behandelt wird. Die klare, schnörkellose Sprache ermöglicht dem Leser, sich in die Situation hineinzuversetzen. Das Buch erzählt zudem die Geschichte der Psychiatrie in Deutschland von den späten 1970er Jahren bis heute und beleuchtet ein bedeutendes Stück bundesdeutscher Sozialgeschichte. Auch das sensible Thema der Erfahrungen psychisch erkrankter Mütter wird behandelt, um aufzuklären, Mut zu machen und zum Nachdenken anzuregen.

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Und dann das mit dir ..., Heinke Pieper

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Erscheinungsdatum
2013
Einband
(Paperback),
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Titel
Und dann das mit dir ...
Untertitel
Aufzeichnungen einer Psychiatrie-Erfahrenen
Autor*innen
Heinke Pieper
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
80
ISBN10
3732219291
ISBN13
9783732219292
Reihe
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Beschreibung
Mit Gurten ans Bett gefesselt und in Massenschlafsälen ruhiggestellt – solche Erfahrungen waren für Psychiatrie-Patienten nicht lange her. Viele Leidensgeschichten sind bis heute unerzählt. Trotz aller Fortschritte werden psychisch kranke Menschen weiterhin stigmatisiert. Der Bericht einer Psychiatrie-Erfahrenen möchte Betroffenen eine Stimme geben und Vorurteile abbauen. Heinke Pieper beschreibt, wie sie 1978 als Teenager mit den Symptomen ihrer Krankheit konfrontiert wurde. Der frühe Tod ihrer Mutter brachte sie in die Nervenklinik und leitete eine lange Odyssee durch verschiedene Einrichtungen ein. Die Autorin schildert ungeschönt ihre Symptome und die menschenunwürdige Behandlung in Kliniken sowie die Reaktionen eines oft hilflosen oder gleichgültigen Umfelds. Über zwanzig Jahre vergehen, bis sie wie eine mündige Patientin behandelt wird. Die klare, schnörkellose Sprache ermöglicht dem Leser, sich in die Situation hineinzuversetzen. Das Buch erzählt zudem die Geschichte der Psychiatrie in Deutschland von den späten 1970er Jahren bis heute und beleuchtet ein bedeutendes Stück bundesdeutscher Sozialgeschichte. Auch das sensible Thema der Erfahrungen psychisch erkrankter Mütter wird behandelt, um aufzuklären, Mut zu machen und zum Nachdenken anzuregen.